LUNGENÄRZTE

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Warnzeichen und Beschwerden

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Lungenfibrosen verlaufen oft über mehrere Jahre hinweg unauffällig, so dass die Erkrankung lange unbemerkt bleibt. Selbst bei Arbeitern, die im Beruf hohen Staubkonzentrationen ausgesetzt sind, kann sich eine Fibrose über längere Zeit "stumm" entwickeln. Für den Schweregrad der Krankheit ist entscheidend, in welchem Ausmaß und in welchen Bereichen das Lungengewebe geschädigt bzw. zerstört ist. Je nach Zerstörungsgrad der Gasaustauschfläche der Lunge kommt es früher oder später zu Luftnot.

Die ersten erkennbaren Anzeichen einer Lungenfibrose sind Atemnot, die zunächst nur bei körperlicher Belastung auftritt, sowie trockener Reizhusten ohne Auswurf. In einem späteren Krankheitsstadium kommt es dann auch im Ruhezustand zu Atemnot. Die Atmung kann allgemein oberflächlicher und schneller werden (Hechelatmung).

Im Unterschied zur COPD, bei der sich die Atemwegsverengung vor allem beim Ausatmen bemerkbar macht, ist bei der Lungenfibrose das Einatmen erschwert. Der Betroffene erlebt einen plötzlichen Atemstopp, während er einatmet.