LUNGENÄRZTE

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© IG BAU (R+W, Petra Berger)

Schadstoffe

Eine erhöhte Schadstoffbelastung am Arbeitsplatz spielt bei vielen fibrosierenden Lungenkrankheiten eine entscheidende Rolle. Daher sind eine Vielzahl von Lungenfibrosen typische Berufskrankheiten. Gefährdet sind Berufsgruppen, die einer ständigen Schadstoffbelastung ausgesetzt sind. Dabei kann es sich um anorganische Schadstoffe handeln, die Entzündungsreaktionen hervorrufen, oder um organische Schadstoffe, die Allergien und Entzündungen fördern. Außerdem gibt es verschiedene systemische Erkrankungen, die sich auch auf die Lunge ausbreiten können.

Begünstigende Krankheiten

Eine Reihe von systemischen Erkrankungen betreffen verschiedene Organe des Körpers und gleichzeitig die Lunge. Hierzu zählen insbesondere folgende rheumatische und autoimmunologische Erkrankungen:

Sklerodermie

Die Sklerodermie (Systemische Sklerose) ist eine Autoimmunkrankheit, bei der es zum generellen, narbigen Umbau von Bindegewebe kommt. In etwa 50 Prozent der Fälle greift die Erkrankung auf die Lunge über und bewirkt eine Lungenfibrose.

Sarkoidose

Die Sarkoidose ist eine chronisch entzündliche Systemerkrankung unbekannter Ursache, die nahezu jedes Organ befallen kann. In 90 Prozent der Fälle sind die Atemorgane von dieser Krankheit mitbetroffen.

Rheumatoide Arthritis

Die Rheumatoide Arthritis ist weltweit die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung. Bei etwa 20 Prozent der Betroffenen finden sich auch Veränderungen an der Lunge.