LUNGENÄRZTE

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Prognose

Eine Lungenfibrose kann nicht geheilt werden, da sich die narbigen Veränderungen des Lungengewebes sich nicht mehr zurückbilden können. Es handelt sich um eine sehr schwere Krankheit, die in zahlreichen Fällen zum Tod führt. Andererseits lässt sich das Fortschreiten der Krankheit zumindest verzögern oder sogar stoppen. Dazu können die Betroffenen selbst beitragen, indem sie sich möglichst umfassende Kenntnisse über ihre Erkrankung aneignen und ein darauf abgestimmtes Selbstmanagement konsequent befolgen.

Die individuelle Prognose ist sehr unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B.:

  • vom Zeitpunkt des Behandlungsbeginnes (je früher desto besser).
  • vom Umfang der Lungenschädigung. 
  • von der Geschwindigkeit, mit der die Krankheit fortschreitet. 
  • vom Behandlungserfolg. 
  • von gegebenenfalls auftretenden Komplikationen, wie Infektionen und Herzschwäche (Cor pulmonaleCor pulmonale
    Der Begriff stammt aus dem Lateinischen (cor = Herz, pulmo = Lunge). Ein Cor pulmonale entwickelt sich auf Grund einer dauerhaften Erhöhung des Blutdrucks im Lungenkreislauf. Ursache sind chronische Lungenerkrankungen (zum Beispiel Lungenfibrose, Lungenemphysem, COPD). Um den Blutkreislauf dennoch aufrechtzuerhalten, muss das Herz folglich einen noch höheren Druck aufbauen. Dies führt zunächst kompensatorisch zu einer Stärkung der Muskulatur der rechten Herzkammer. In fortgeschrittenen Stadien kann die erforderliche Pumpleistung allerdings nicht mehr ausgeglichen werden, so dass sich eine verminderte Herzleistung (Rechtsherzinsuffizienz) als Ausdruck eines Cor pulmonale einstellt.
    ).

In jedem Fall sollten Betroffene ihre Erkrankung ernst nehmen, und sich in diesem Bewusstsein entsprechend vorsorglich verhalten, um Komplikationen vorzubeugen.