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Thorakoskopie und Mediastinoskopie

Die Thorakoskopie ermöglicht die Untersuchung des die Brusthöhle (Thorax) auskleidenden Brustfells und der Lungenoberfläche bzw. des Lungenfells. Auch das so genannte Mittelfell oder MediastinumMediastinum
Das ist der im Brustkorb gelegene Raum zwischen den beiden Lungenflügeln, in dem die Brusteingeweide untergebracht sind - also das Herz, zugehörige Nerven, Gefäße und Lymphknoten. Die Pleuren (Rippen- und Lungenfell), welche die beiden Brustfellhöhlen mit den Lungenflügeln auskleiden, bilden eine Trennwand zwischen Mediastinum und Lunge. Nach vorne und hinten wird dieser Raum vom Brustbein und der Brustwirbelsäule begrenzt, von oben und unten erstreckt er sich etwa ab Höhe des Schlüsselbeins bis hinunter zum Zwerchfell. 
, kann endoskopisch untersucht werden (MediastinoskopieMediastinoskopie
Um die Lymphknoten beurteilen zu können, führt der Arzt dem narkotisierten Patienten über einen kleinen Schnitt oberhalb des Brustbeins ein Endoskop in den Raum zwischen den Lungenflügeln (Mediastinum) ein.
), wenn es sich auch bei diesem Raum hinter dem Brustbein nicht um eine echte Körperhöhle handelt.

Dazu führt der Arzt unter Vollnarkose des Patienten ein speziell geeignetes Gerät (Mediastinoskop) durch einen Hautschnitt am Hals über dem Brustbein ein und macht sich so den zu untersuchenden Bereich zwischen Herz, Bronchien und Speiseröhre zugänglich.