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Verschiedene Verfahren

Foto: Krankenhaus Bethanien Moers

Es stehen mehrere Röntgenverfahren zur Verfügung:

Röntgenleeraufnahme (Röntgennativaufnahme)
Hierzu zählen alle Röntgenuntersuchungen, die ohne  KontrastmittelKontrastmittel
Computertomografie (CT)
Eventuell ist vor einer CT-Untersuchung die Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels nötig. Dieses kann gezielt bestimmte Organe und Erkrankungen anfärben bzw. hervorheben.  Benachbarte Organe und krankhafte Veränderungen können so besser unterschieden werden. Das Kontrastmittel ist entweder über einen bestimmten Zeitraum zu trinken oder es wird in Form eines Einlaufs oder intravenös verabreicht.
Röntgen
Mit einem jodhaltigen Kontrastmittel lassen sich gezielt bestimmte Organe und Erkrankungen anfärben bzw. hervorheben. Benachbarte Organe und krankhafte Veränderungen können so besser unterschieden werden. Das Kontrastmittel ist entweder über einen bestimmten Zeitraum zu trinken oder es wird in Form eines Einlaufs oder intravenös verabreicht.
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angefertigt werden. Die Methode wird angewendet bei Abbildungen der Knochen, des knöchernen Brustkorbes (Röntgen-Thorax) oder des Bauchraumes (Abdomen-Leeraufnahme).

Röntgenkontrastuntersuchung
Röntgen unter Verwendung eines Kontrastmittels. Dieses ist für die RöntgenstrahlenRöntgenstrahlen
Röntgenstrahlung ist eine ionisierende Strahlung, die auch in der Natur auftritt, zum Beispiel  in Form kosmischer Strahlung oder beim Zerfall des Elements Radon. Dabei macht die natürliche Strahlung aber nur etwa die Hälfte der durchschnittlichen Strahlenbelastung aus, der ein Mensch ausgesetzt ist. Die andere Hälfte ist überwiegend medizinischer Herkunft.
 
undurchlässig und hilft, die Abbildung von Geweben, die nebeneinander liegen und eine ähnliche Dichte aufweisen, voneinander abzugrenzen. Einsatzgebiet: Beim Röntgen der Magen-Darm-Passage, Harnorgane oder Gefäße (Angiografie).

Funktionsaufnahmen
Meist ebenfalls unter Verwendung von Kontrastmittel. Gibt Aufschluss über die Durchgängigkeit und Beschaffenheit von Hohlorganen (z. B. Magen, Gallenblase oder Harnblase).

Röntgendurchleuchtung
Es wird nicht ein einzelnes, statisches Bild, sondern eine dynamische Serie von Bildern angefertigt. Diese Methode findet vorwiegend Anwendung bei der Durchleuchtung der Herzkranzgefäße (Koronarangiografie), zur Platzierung von Herzschrittmacher-Sonden und zur Lagekontrolle von Knochennagelungen. Die Strahlenbelastung ist relativ hoch und ist durch eine möglichst kurze Durchleuchtungszeit so niedrig wie möglich zu halten. Auch bei pneumologischen Fragestellungen - z.B. hinsichtlich der Beweglichkeit des Zwerchfelles - wird dieses Verfahren eingesetzt. Die dabei erzielten Durchleuchtungszeiten sind aber wesentlich geringer.

Nebenwirkungen & Vorsorgemaßnahmen
Die Einnahme von Röntgen-Kontrastmitteln kann zu einer Unverträglichkeitsreaktion führen, die sich zum Beispiel durch Übelkeit und Brechreiz äußert. In schlimmen Fällen kann es zu Atemnot und Hautausschlag kommen. Eine selten auftretende Kontrastmittel-Allergie kann zu lebensbedrohlichen Zuständen führen, die unmittelbar einer  intensivmedizinischen Behandlung bedarf. Bei Schilddrüsenüberfunktion ist vor der Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels die Schilddrüsenfunktion zu blockieren. Ansonsten würde das im Kontrastmittel enthaltene Jod den Schilddrüsenstoffwechsel stören und u.U. eine lebensbedrohliche Krise auslösen. Liegt beim Patienten eine eingeschränkte Nierenfunktion vor, müssen spezielle Vorgaben zur Benutzung von Röntgenkontrastmitteln eingehalten werden.