LUNGENÄRZTE

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Mögliche Warnzeichen

Die Beschwerden entwickeln sich über Monate oder Jahre. Anfangs tritt Husten nur vorübergehend auf, vor allem in der feuchten und kalten Jahreszeit, mit Fortschreiten der Erkrankung kontinuierlich auch in den Sommermonaten. Vor allem in den Morgenstunden kann der Husten quälend sein, da sich der Schleim, der sich über Nacht in den Atemwegen angesammelt hat, nur schwer abhusten lässt. Im Schlaf hustet man üblicherweise nicht. Regelmäßiger Husten mit oder ohne Auswurf sollte als Alarmzeichen zum Einstellen des Rauchens führen. Denn nur so kann ein rasches Fortschreiten der Erkrankung gebremst werden. Zeichen einer Einengung der Atemwege sind pfeifende Atemgeräusche, gelegentlich auch ein Engegefühl in der Brust. Zeichen einer fortschreitenden Verengung oder eines Emphysems sind Atemnot bei Belastung und später auch in Ruhe.

Wichtiger Hinweis

Häufig wird morgendlicher Husten als harmloser Raucherhusten bagatellisiert und eine zunehmende Atemnot bei körperlicher Belastung auf das Alter oder eine schlechte sportliche Kondition geschoben, obwohl eine chronisch-obstruktive Bronchitis vorliegt, die einer Behandlung bedarf, damit sie nicht weiter fortschreitet. Wer länger als acht Wochen unter Husten leidet und bei körperlicher Belastung wiederholt Atemnot verspürt, sollte sich unbedingt an seinen Hausarzt oder Pneumologen zur Durchführung einer Lungenfunktionsprüfung wenden.