LUNGENÄRZTE

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Bei der Lungenkrebsentstehung geht man heute von einem Mehrstufenkonzept aus: Auf der ersten Stufe steht der Kontakt mit einem Krebs erregenden Stoff (Karzinogen), wie zum Beispiel Tabakrauch oder Asbest (siehe auch Risikofaktoren). Zweite Stufe sind durch das Karzinogen ausgelöste Schäden am Erbgut (so genannte Mutationen) der Zellen in den unteren Atemwegen (Bronchien) oder in der Lunge (Lungenbläschen , d.h. Alveolen). Auf der dritten Stufe kommt es - nach einer gewissen Ruhephase (LatenzzeitLatenzzeit
Sie bezeichnet den Zeitraum, der zwischen dem Beginn der Belastung mit einem Schadstoff und dem ersten Auftreten krank¬heitsbe¬dingter Beschwerden liegt. Die Latenzzeit kann bei Asbestose zwischen 10 und 40 Jahren liegen, im Mittel beträgt sie 17 Jahre. Für Tumor-Erkrankungen, die durch Asbest verursacht werden, fällt sie in der Regel noch wesentlich länger aus.
) von bis zu 40 Jahren oder aber auch schon früher - zu einem entarteten, ungehemmten Wachstum der geschädigten Zellen. So bilden sich bösartige Geschwülste und damit Krebs. Das Zigarettenrauchen ist dabei sowohl der wichtigste Auslöser als auch der wichtigste Vorantreiber der Erkrankung. Grundsätzlich scheint der Krebs primär immer von einer Zelle auszugehen.

Autor/Autoren: äin-red