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Der Sinn von Nachsorgeuntersuchungen bei Lungenkrebs liegt darin, ein mögliches Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv) rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Kontrolluntersuchungen folgen oft einem festgelegten Zeitplan mit Arztbesuchen im ersten Jahr nach 1, 3, 6, 9 und 12 Monaten, im zweiten Jahr alle 3 Monate, dann halbjährlich. Allerdings sind je nach individuellem Verlauf deutliche Abweichungen möglich. Leider bessert sich die Prognose des Patienten (d.h. seine Überlebenschance) allein durch die Kontrolluntersuchungen – aber ohne dass sich die Beschwerden ändern -  nicht entscheidend. Neben einem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung wird bei Nachsorgeuntersuchungen oft auch das Blut analysiert und eine Röntgenaufnahme des Brustkorbes (Thorax) gemacht. Nach Operationen kann in größeren Abständen auch hin und wieder eine Bronchoskopie (Lungenspiegelung) sinnvoll sein.

Stationäre Aufenthalte zur Rehabilitation sollten bevorzugt in besonders erfahrenen Tumornachsorgekliniken angestrebt werden, die mit den speziellen Erfordernissen von Lungenkrebspatienten vertraut sind. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen insgesamt zu verbessern - das heißt in körperlicher, sozialer, psychischer und beruflicher Hinsicht. Ob eine Rehabilitationsmaßnahme im Einzelfall sinnvoll und möglich ist, entscheidet der behandelnde Lungenfacharzt.

Autor/Autoren: äin-red