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Stationäre Behandlung von COPD, Lungenemphysem und ACOS

Verschlechterungen der COPD (sog. Exazerbationen) erfordern oft eine stationäre Behandlung mit verschiedenen Therapiemaßnahmen, die Priv.-Doz. Dr. med. Michael Westhoff, Chefarzt Lungenklinik Hemer, in seinem Vortrag auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 näher erläutern wird.

In diesem Vortrag soll den akuten klinischen Verschlechterungen (Exazerbationen) bei COPD bzw. Lungenemphysem und bei ACOS (das durch begleitende Asthma-Symptome gekennzeichnet ist) ein besonderes Augenmerk gewidmet werden, die eine rasche oder sogar notfallmäßige stationäre Aufnahme und Behandlung erfordern.

Häufig wird in der Klinik eine „zweigleisige“ Therapie erforderlich - zum einen in Form einer Behandlung der eigentlichen Exazerbation der COPD bzw. des ACOS, zum anderen in Form einer ergänzenden Behandlung der Begleiterkrankungen (Komorbiditäten). Mitunter besteht schon bei der Aufnahme oder aber im Verlauf - noch bevor die medikamentösen Maßnahmen eine funktionelle und klinische Besserung bewirken können - eine schwere Beeinträchtigung der Atmung, sodass eine nicht-invasive Beatmung oder sogar eine invasive Beatmung nötig wird. Ziel ist es aber, die invasive Beatmung zu vermeiden bzw. sie so kurz wie möglich zu halten, um eine Langzeitbeatmung und Entwöhnung von der Beatmung (weaning) zu umgehen.

Quelle: Vortrag von Priv.-Doz. Dr. med. Michael Westhoff, Chefarzt Lungenklinik Hemer, auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3. September 2022

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Organisationsbüro Symposium-Lunge
Heike und Jens Lingemann
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Telefon: 02324 - 999 959

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Symposium-Lunge 2022