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Mögliche Warnzeichen

Hinweise auf eine Milbenallergie sind beispielsweise das ganzjährige Auftreten von Fließschnupfen (ohne Erkältungssymptome), häufige Bindehautentzündung oder Atemnot beim Aufenthalt in Räumen. Meist verstärken sich die Symptome nachts oder morgens vor dem Aufstehen sowie im Herbst. Neben Hausstaubmilben gibt es allerdings eine Reihe anderer AllergeneAllergene
Das sind Stoffe, die vom Immunsystem des Körpers als „fremd" eingestuft und deshalb angegriffen werden, was zu einer übersteigerten Abwehrreaktion (= Allergie mit Überempfindlichkeit des Körpers gegen das jeweilige Allergen) führt.
Man unterscheidet tierische, pflanzliche und chemische Allergene, wobei fast jede Umweltsubstanz eine Allergie auslösen kann. Ein potenzielles Allergen ist eine Substanz, die aufgrund ihrer biochemischen Beschaffenheit häufiger als andere Substanzen eine allergische Reaktion hervorrufen kann.
 
 
 
(vor allem von Tieren und Schimmelpilzen), die ebenfalls eine ganzjährige Innenraumallergie auslösen können.

Eine mögliche Ursache für die ansteigende Häufigkeit speziell von Hausstaubmilbenallergien sind auch die effizienteren (und aus energietechnischer Sicht zwar vorteilhaften) Möglichkeiten der Raumabdichtung, die aber in den letzten Jahrzehnten zu einem Anstieg der Luftfeuchtigkeit in Wohnbereichen geführt haben. Die luftdichte Fensterisolierung unterbindet im geschlossenen Zustand praktisch jeden Luftwechsel zwischen Innenraum und Außenwelt. So kommt es bei nicht ausreichender Lüftung zu einer erhöhten Belastung mit Schadstoffen und zu einem Anstieg der Luftfeuchtigkeit. Für Hausstaubmilben bedeutet eine Luftfeuchte von über 60% optimale Lebensbedingungen.