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Die Verbreitung von Corona-Mutanten möglichst weltweit eindämmen

Während der weltweiten Ausbreitung und rapiden Vermehrung von SARS-CoV-2 sind zahlreiche Mutanten und Varianten entstanden, die das menschliche Immunabwehrsystem überwinden können. Wenn es nicht gelingt, die Pandemie einzudämmen, sei zu befürchten, dass die Mutanten langfristig erhebliche Probleme für die Therapie und die Impfprogramme gegen das Virus generieren könnten, warnen Erlanger Virologen.

Gab es im April 2020 weltweit nur etwa zehn dominante Coronavirus SARS-CoV-2, ist ihre Zahl bis zum Frühjahr 2021 rasant angestiegen. Heute sind etwa 100 Mutationen bekannt. Eine umfassende Analyse dazu liefert nun ein Forschungsteam um Dr. Stefanie Weber und Gastprofessor Prof. Dr. Walter Doerfler vom Virologischen Institut – Klinische und Molekulare Virologie des Universitätsklinikums Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (siehe