LUNGENÄRZTE

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In Zusammenarbeit mit:

Herausgeber:

Dr. med. Andreas Korupp, Dr. med. Guido Rose - 97421 Schweinfurt

 Praxis-Informationen

Thema "Wartezeiten"

Wir möchten Sie um Verständnis dafür bitten, dass nicht jeder Patient innerhalb weniger Tage einen Termin beim Facharzt bekommen kann; für eilige Fälle bieten wir aber "Notfalltermine" an, hier kann der Hausarzt nach telefonischer Anmeldung in unserer Praxis Patienten "einschieben", die der dringlichen Diagnostik oder Therapie bedürfen. Eine Möglichkeit zur eiligen Anmeldung besteht auch, indem der Hausarzt auf die Überweisung "Notfall" oder "dringlicher Fall" schreibt und diese Überweisung an uns faxt. Dann setzen wir uns zeitnah mit dem Patienten und/oder dem Hausarzt in Verbindung.

Außerdem gibt es ein Praxis-Handy, damit die hausärztlichen Kollegen rasch telefonisch Kontakt mit uns aufnehmen können und nicht in unserer Telefon-Warteschleife "hängenbleiben"...

Im Hinblick auf die Arbeitsauslastung der Praxis können wir selbstverständlich täglich nur eine begrenzte Zahl solcher Notfalltermine freihalten, und die Patienten, die einen Notfalltermin beanspruchen, müssen in der Regel mit längeren Wartezeiten rechnen.

Aus gegebenem Anlass weisen wir hier ausdrücklich darauf hin, dass der Hausarzt durch dieses System nicht zum "Termin-Organisator" werden soll und kann. Ein Anruf oder ein Fax sind selbstverständlich nur dann sinnvoll, wenn es sich auch um einen eiligen Termin handelt!

Patienten, die ohne Termin in der Praxis vorstellig werden, können nur behandelt werden, wenn ein dringlicher Notfall vorliegt und müssen in der Regel mit mehrstündigen Wartezeiten rechnen. Bitte haben Sie auch dafür Verständnis.

Die Folgen der 2018 erneut geänderten gesetzlichen Bestimmungen mit erweiterten Aufgaben der "Terminservice-Stellen" bleiben abzuwarten. Zu befürchten ist allerdings, dass durch die wohl gut gemeinten politischen Maßnahmen wieder einmal - wie so oft in der Vergangenheit - der Spruch "gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht" zutrifft.

Eine Anmerkung noch: wir verwehren uns ausdrücklich dagegen und empfinden es als Beleidigung, wenn unsere Gesundheitspolitiker mit ihren Gesetzen den Eindruck erwecken, dass wir als Ärzte nicht genügend arbeiten würden. Die 2018 beschlossene Erhöhung der wöchentlichen Sprechstundenzeiten auf 25 Stunden ist in unseren Augen ein schlechter Scherz. Nach aktuellen statistischen Erhebungen arbeitet ein niedergelassener Internist in Bayern etwa 52 Stunden in der Woche, und wenn wir unsere Sprechstunden-Zeiten (die ja in der Realität -wie jedem klar sein dürfte - nicht den Zeiten auf unserem Praxisschild entsprechen), die Zeiten für die Diktate der Arztbriefe an die Hausärzte, die Zeiten, die notwendig sind, die immer mehr ausufernde Bürokratie zu beherrschen, die Fortbildungsstunden und nicht zuletzt die Zeiten der kassenärztlichen Notdienste zusammenrechnen würden, dann dürften wir wahrscheinlich diese Stundenzahl von 52 Stunden in der Woche noch überschreiten.

Und nicht zu vergessen: es existiert nach wie vor ein "Budget". Dies bedeutet konkret für uns, dass wir etwa 20% der erbrachten Leistungen im Quartal nicht vergütet bekommen, anders formuliert, arbeiten wir ab einer bestimmten Anzahl von Patienten am Ende des Quartals "umsonst". Es braucht schon einiges an Frechheit und Dreistigkeit, von uns zu verlangen, dass wir "mehr arbeiten" sollen...hierfür muss man wohl Politiker sein...

Thema "Rezepte"

Da wir täglich sehr viele Rezepte für Sie ausstellen, möchten wir darum bitten, diese Rezepte mindestens einen Tag vorher telefonisch zu bestellen und später abzuholen.

Im Hinblick auf die Anzahl der Patienten, die täglich Rezepte benötigen, ist es uns leider nicht möglich, diese "sofort" im normalen Praxisablauf auszustellen, denn sonst kommen die Ärzte vor lauter Unterschreiben nicht mehr zum Abhören...

Falls es für Sie schwierig sein sollte, die Rezepte abzuholen, so sind wir gerne bereit, diese per Post zu versenden. Wir möchten Sie dann um Porto-Erstattung bitten. In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass wir ein Rezept nur dann ausstellen können, wenn in diesem Quartal auch die Krankenversicherungskarte eingelesen wurde.

Thema "Rabattverträge" und "Aut idem"-Kreuz

Viele Krankenkassen haben mit Pharmazie-Unternehmen sogenannte "Rabatt-Verträge" abgeschlossen, die Einsparungen bei Medikamenten erzielen sollen.

Dies kann zur Folge haben, dass Sie in der Apotheke ein anderes Medikament bekommen als das, welches von uns rezeptiert wurde.

Wenn es sich um denselben Wirkstoff und es sich um "oral einzunehmende" Medikamente, also Tabletten oder Tropfen handelt, gibt es dagegen meist keine Bedenken. Da die Wirkstoffe identisch sind, kann man in der Regel davon ausgehen, dass es keine Unterschiede in der Wirkung der Medikamente gibt. Und ob die Tablette grün oder blau ist, sollte nicht entscheidend sein... Erfahrungen aus dem Jahr 2018 lassen allerdings auch hier wieder Zweifel aufkommen, denn es scheint nun doch einen Unterschied darzustellen, ob die Tabletten in einem Hinterhof in einer Provinz in Asien oder einem pharmazeutischen gut geführten und überwachten Betrieb in Europa oder den USA hergestellt werden...

Falls ein Inhalations-Medikament in der Apotheke gegen ein anderes ausgetauscht werden soll, mit dem Sie nicht vertraut sind, so bestehen Sie bitte auf dem Medikament bzw. Inhalator, welches rezeptiert wurde und über das Sie in der Handhabung unterrichtet wurden.

Es lässt sich durch uns leider in der Regel nicht voraussehen, welche Medikamente vom Austausch betroffen sind und welche nicht, da sich die Vereinbarungen und Verträge täglich ändern und uns auch nicht im Einzelnen bekannt gemacht werden.

Teilen Sie bitte dem Apotheker mit, dass Sie "Ihr" Inhalations-Medikament benötigen und einen Austausch nicht wünschen. Der Apotheker wird sich dann notfalls mit uns in Verbindung setzen und die Situation klären, in der Adler-Apotheke am Markt funktioniert das sehr gut im persönlichen Gespräch mit den uns persönlich bekannten Apothekern, mit anderen Apotheken lässt sich die Situation in der Regel über ein kurzes Telefonat klären. 

Aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit sind wir schon länger dazu übergegangen, auf dem Rezept ein sogenanntes "Aut idem"-Kreuz bei Inhalationsmedikamenten zu setzen, dann darf der Apotheker das Medikament prinzipiell nicht austauschen und muss das Medikament herausgeben, welches verordnet wurde.

Das ist für uns Ärzte aber nicht ganz unproblematisch, denn möglicherweise droht uns dann ein Regress.

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir in Fällen, in denen ein Austausch (z.B. bei Tabletten) unproblematisch ist, auch kein “Kreuz“ auf dem Rezept machen können, denn auch dann droht uns Ärger mit den Krankenkassen und eventuell ein Regress. Das bedeutet im Einzelfall, dass wir die Medikamente aus eigener Tasche zahlen müssen.

Thema "Zuzahlung für Medikamente"

Durch verschiedene Verträge zwischen Krankenkassen und Pharmazie-Unternehmen sowie gesetzliche Bestimmungen kann es vorkommen, dass für ein Medikament, welches bisher für Kassenpatienten "frei" war (eventuell musste lediglich die Rezeptgebühr entrichtet werden), eine mehr oder weniger hohe Zuzahlung verlangt wird.

Auch hier gilt, dass wir oft nicht voraussehen können, welche Medikamente davon betroffen sein werden, die Regelungen werden oft "von heute auf morgen" beschlossen und uns nicht unmittelbar bekannt gemacht (die Updates unserer Medikamentensoftware erhalten wir meist zweimal im Monat).

Lassen Sie sich bitte von Ihrem Apotheker des Vertrauens informieren und fragen Sie im EInzelfall bei uns nach, ob vielleicht ein Austausch des Medikaments möglich ist, um Ihnen eine (teilweise sehr hohe) Zuzahlung zu ersparen. Wir sind in solchen Fällen selbstverständlich bereit, das Rezept zu ändern oder ein neues Rezept auszustellen.

Thema "Rezeptfreie Arzneimittel"

Viele Arzneimittel, deren Verordnung auf Kassen-Rezept sinnvoll wäre, sind vom Gesetzgeber von eben dieser Verordnung ausgeschlossen worden. Hierzu gehören seit Jahren Medikamente wie Soledum oder Gelomyrtol Kapseln, viele Hustensäfte, die rezeptfreien Antiallergika-Tabletten wie z.B. Cetirizin  oder Loratadin und seit Oktober 2016 auch kortisonhaltige Nasensprays für Patienten mit saisonalem Heuschnupfen (Patienten, die ganzjährig an Allergien leiden, sind davon ausgenommen).

Obwohl diese Regelungen medizinisch meist völlig unsinnig sind, können wir Ihnen diese Medikamente nicht mehr auf Kassenrezept verordnen, denn dann müssten wir sie nach einem Regress selber bezahlen. Wir bitten Sie deshalb um Ihr Verständnis.

Zur näheren Information über die Problematik der kortisonhaltigen Nasensprays haben wir eine Erklärung des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen aus dem Jahr 2017 am Seitenende eingefügt.

Thema "Igel-Leistungen"

Igel-Leistungen sind "individuelle Gesundheits-Leistungen", die nach Meinung des Arztes sinnvoll sind, aber von den Krankenkassen nicht bezahlt werden.

Das Thema "Igel-Leistungen" wird teilweise sehr kontrovers diskutiert, und es werden sicherlich auch Leistungen angeboten, die medizinisch fragwürdig sind.

Wir bieten in unserer Praxis drei Igel-Leistungen an:

die sogenannte "Spiroergometrie", die "NO-Messung" sowie die "Lungensportstunde". 

Bei der Spiroergometrie wird während einer Belastungsuntersuchung gemessen, bei welcher Belastung und Herzfrequenz Sie am meisten Fett verbrennen, sie ist also sinnvoll, wenn man Sport treiben und abnehmen will.

Bei der "NO-Messung" wird in der Ausatemluft ein Wert gemessen, der Auskunft über eine eventuelle Entzündung der Atemwege gibt. Diese Messung hilft oft entscheidend, ein Asthma zu diagnostizieren oder zu beurteilen, ob die medikamentöse Behandlung des Asthmas ausreichend ist.

Darüber hinaus bieten wir eine Lungensport-Übungsstunde an, während dieser Stunde werden COPD-Patienten individuell in einer kleinen Gruppe angeleitet, körperliches Training mit speziellen Übungen zu erlernen und dann zu Hause weiter fortzusetzen.

Diese oben genannten Leistungen können wir mit "gutem Gewissen" anbieten; sie sind medizinisch sinnvoll und "ihr Geld wert" und werden von uns aktiv auch nur den Patienten angeboten, bei denen sie unserer Meinung nach sinnvoll sind.

Thema "Behandlungen absetzen", z.B. Schlafapnoegerät zurückgeben

Es kommt vor, dass ein Patient nicht mit der für ihn verordneten Therapie zurechtkommt. Es gibt immer wieder einmal den Fall, dass eine Schlafapnoe-Maske nicht toleriert wird, ein Beatmungsgerät für den Patienten nicht die erwünschte Besserung herbeiführt oder eine Sauerstoff-Langzeittherapie vom Patienten nicht angenommen wird. Wenn sich im Verlauf einer längerwierigen Behandlung eine solche Situation entwickelt, bleibt tatsächlich im Einzelfall nur der Weg, die Behandlung zu beenden. Was nützt eine Schlafapnoe-Maske, wenn der Patient mit Maske schlechter als ohne Maske schläft?

Wir werden in solchen Situationen immer wieder gebeten, eine Bescheinigung auszustellen, dass die Therapie nicht mehr benötigt wird und beendet werden kann. Abgesehen davon, dass eine solche Bescheinigung in vielen Fällen falsch wäre (denn eigentlich braucht der Patient ja seine Therapie noch!), können wir die Entscheidung, eine Therapie einzusetzen oder auch abzusetzen, unseren Patienten nicht abnehmen. Konkret entscheiden ganz alleine Sie, ob Sie die Therapie anwenden oder nicht. Und wenn Sie sie nicht anwenden, tragen Sie dafür auch die Verantwortung.

Dennoch verlangen häufig die Firmen, die die Geräte geliefert haben, manchmal auch Krankenkassen, dass der Arzt eine solche Bescheinigung ausstellt. Um es Ihnen und uns (und den Firmen und Krankenkassen) etwas einfacher zu machen, haben wir eine Erklärung vorbereitet, die sie durchlesen, ergänzen und unterschreiben sollten, wenn Sie in einem solchen Fall betroffen sind. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir Ihnen diese Arbeit und Ihre persönliche Entscheidung nicht abnehmen können. Die Erklärung finden Sie am Seitenende als PDF-Dokument zum Herunterladen.

Thema “email“ und Telefon

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir per email weder Termine vergeben noch medizinischen Rat geben noch sensible Patientendaten versenden können! Auch wenn es manchmal schwer ist, in unserer Praxis telefonisch “durchzukommen“, können wir es Ihnen nicht ersparen, Termine telefonisch oder persönlich in der Praxis zu vereinbaren. Unsere Telefonanlage ist bereits mehrfach erweitert worden, so dass mehrere Leitungen zur Verfügung stehen. Bedenken Sie aber bitte dabei auch, dass medizinische Fachangestellte, die telefonieren, sich nicht gleichzeitig um die Patienten in der Praxis kümmern können, und dass bei einem Gesprächsaufkommen von bis zu 150 Telefonaten am Tag die Leitungen häufig besetzt sind...

Thema "Wartezeiten" und “Parken

Planen Sie bitte genug Zeit für Ihren Besuch bei uns ein. Es ist nicht vorherzusehen, wie viele Untersuchungen notwendig sind, um Ihre Beschwerden gründlich und möglichst abschließend zu klären. Meist lässt sich auch nicht vorhersehen, ob zwischenzeitlich Notfallpatienten einer dringenden Behandlung bedürfen, und infolgedessen können sich Termine auch einmal verschieben. Es ist grundsätzlich sinnvoller, in einem der nahe gelegenen Parkhäuser einen Parkplatz zu suchen, als sich zeitlich unter Druck zu setzen, weil auf einem zeitlich begrenzten Parkplatz geparkt wurde.

Und Sie haben sicher Verständnis dafür, dass wir Patienten mit akuter Atemnot nicht warten lassen können, nur weil gerade die Parkuhr eines anderen Patienten abläuft.

Außerdem ist es sicherlich nicht sinnvoll, kurze Zeit nach dem Termin in unserer Praxis noch einen weiteren Termin zu vereinbaren. Wer z.B. um 10 Uhr einen Termin bei uns vereinbart hat, sollte nicht um 11 Uhr einen Termin beim Zahnarzt einplanen...

Die Untersuchungen bei uns dauern manchmal mehrere Stunden, insbesondere wenn Sie sich erstmalig in unserer Praxis vorstellen, und Sie sind ja sicher auch daran interessiert, dass wir Ihren Beschwerden auf den Grund gehen. Außerdem haben wir den Anspruch, dass offene Fragen möglichst "zeitnah" geklärt werden und möchten vermeiden, dass Sie für ausstehende Untersuchungen nochmalig in die Praxis kommen müssen.

Zu beachten ist, dass der Marktplatz und damit unsere Praxis in einer Fussgängerzone gelegen sind und die Einfahrt mit dem eigenen Pkw nur bis 11 Uhr vormittags und dann erst wieder ab 18 Uhr am Abend gestattet ist, auf dem Marktplatz darf grundsätzlich nicht geparkt werden. Sonder-Einfahrts-Genehmigungen gibt es bei der Stadt Schweinfurt, diese müssen vor der Einfahrt beantragt werden, rufen Sie bitte bei Bedarf die Stadtverwaltung Schweinfurt an (09721 510).

Patientenkartei Dr. Riegler, ehemalige Lungenarzt-Praxis am Fischerrain:

Nachdem Dr. Riegler seine Praxis zum 31.3.2016 geschlossen hat, wurden die Alt-Akten in unserer Praxis eingelagert; ehemalige Patienten von Dr. Riegler, die zur Weiterbehandlung in unserer Praxis einen Termin vereinbaren, können sich einverstanden erklären, dass diese "alten" Akten von uns zur Information genutzt werden; dieses Vorgehen gilt auch für alte Röntgen-Bilder der Lunge, die wir gemäß den gesetzlichen Vorschriften genau wie die Akten für 10 Jahre aufbewahren müssen. Für die Erlaubnis der Nutzung der archivierten Akten und Bilder ist eine (mündliche) Einverständniserklärung nötig, diese wird dann in der "neuen" Akte dokumentiert.

Patientenerklärung Beendigung einer Therapie, z.B. Schlafapnoe-Therapie

Patientenerklärung

Erklärung des Ärzteverbands Deutscher Allergologen bezüglich der Verordnungsfähigkeit von antiallergischen Nasensprays

Verordnung von antiallergischen Nasensprays