COPD Uncovered, ein kürzlich erschienener neuer Bericht, zeigt erstmalig auf, dass Menschen in der Altersgruppe von 40 bis 65 Jahren als das neue Gesicht der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) in Erscheinung treten. Der von Education for Health und anderen führenden Experten verfasste Bericht bringt eine neue, jüngere Mehrheit der COPD-Patienten ans Licht, die sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere befinden und finanziell für die Versorgung ihrer Kinder und ihrer alt gewordenen Eltern verantwortlich sind. Die Autoren fordern Politiker dazu auf, den Bericht zu lesen und ihre Ansicht zu überdenken, wie COPD in dieser entscheidenden Altersgruppe, in der sich die für die Gesellschaft wichtigen führenden Verdiener befinden, angegangen werden sollte.
210 Millionen Menschen leiden derzeit an COPD und Prognosen zufolge wird die Erkrankung in zehn Jahren weltweit sogar die dritthäufigste Todesursache sein. COPD ist eine Erkrankung, die mit schweren Einschränkungen im Alltag einhergeht und die Produktivität im Berufsleben dramatisch schmälert. So fand der Bericht, dass COPD-Patienten im Alter von 40 bis 65 Jahren aufgrund ihrer Krankheit zehn Arbeitsstunden pro Woche ausfallen. Weltweit gesehen bedeutet das einen wöchentlichen Arbeitsausfall von mehr als zwei Milliarden Stunden. Darüber hinaus verursacht die COPD jährlich fast 28.000 Jahre verlorener Produktivität. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass ohne Gegenmaßnahmen die weiter zunehmende COPD einen gravierenden Einfluss auf die weltweite Erwerbsbevölkerung haben könnte mit schweren wirtschaftlichen Auswirkungen für Patienten, Familien, Arbeitgeber und Gesellschaft.
„In Anbetracht der möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen ist es wichtig, dass 40- bis 65-jährige COPD-Patienten in der Lage sind, ein aktives und produktive Leben zu führen“, erklärt Monica Fletcher, Chief Executive von Education for Health. „Mit der Herausgabe dieses Berichts wollen wir einen wichtigen internationalen Dialog mit Hauptinteressenvertretern aus aller Welt in Gang bringen, der sich der Frage widmet, wie man am besten in eine frühere Diagnosestellung bei diesen jüngeren Patienten und in deren Behandlung investiert.“