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21.04.2011

Tipps zur Ernährung bei COPD

Eine neue Broschüre „COPD und Ernährung“ steht für Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD bzw. chronische Raucherbronchitis) zur Verfügung. Sie wird erstmals auf dem Symposium Lunge 2011 am 7.5.2011 in Hattingen ausliegen und ist im Anschluss daran bei den Herausgebern COPD – Deutschland e.V. und SHG Lungenemphysem-COPD Deutschland erhältlich.

Rechtzeitig zum 4. Symposium Lunge am 7.5.2011 in Hattingen ist eine neue Patientenbroschüre „COPD und Ernährung“ fertig gestellt worden, die sich an Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD bzw. chronische Raucherbronchitis) richtet. Dabei handelt es sich um die mittlerweile siebte Patientenbroschüre, die von den Selbsthilfeorganisationen COPD-Deutschland e.V. und der SHG Lungenemphysem-COPD Deutschland herausgegeben wird. An den Ständen der SHG Lungenemphysem-COPD Deutschland (Stand 1) und des COPD-Deutschland e.V. (Stand 26) können Interessierte alle sieben bisher erschienenen Broschüren kostenlos mitnehmen.

In der neuen Broschüre wird erläutert, dass eine richtige Ernährung bei COPD wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Behandlung ist. Zum einen können Beschwerden beim Essen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten die Nahrungsaufnahme erschweren und zu Untergewicht, geschwächter ImmunabwehrImmunabwehr
Das körpereigene Abwehrsystem besteht aus drei Funktionskreisen:
(1) Knochenmark als Bildungsort für Immunzellen.
(2) Verschiedene zentrale Immunorgane wie Thymus (Prägung von T-Lymphozyten) und darmnahe Lymphorgane (für die Prägung von B-Lymphozyten).
(3) Sekundäre Lymphorgane wie Milz, Lymphknoten und Mandeln (Tonsillen).
Man unterscheidet die so genannte humorale Abwehr (über die Körperflüssigkeiten mit darin enthaltenen Antikörpern und Faktoren aus dem so genannten Komplementsystem) und die zellvermittelte Abwehr (mit B- und T-Zellen, Makrophagen, Antigen-präsentierenden Zellen, Granulozyten u.a.).
und einem erhöhten Risiko für Osteoporose führen. Andere Patienten leiden unter Übergewicht, das die COPD-typischen Atembeschwerden verstärken und das Risiko für andere Begleiterkrankungen erhöhen kann. Hierauf lässt sich durch eine entsprechende Ernährung positiv Einfluss nehmen, wobei die genannte Broschüre Hintergrundinformationen für ein besseres Verständnis und die Bedeutung des Themas Ernährung vermitteln will.

Im Einzelnen werden folgende Themen in der Broschüre anschaulich und verständlich dargestellt:
die Bedeutung der Ernährung bei COPD

  • die Erfassung der Ernährungssituation
  • Leichte Vollkost
  • Ernährungs-Tipps
  • Osteoporose
  • Ernährungstherapie und COPD-Leitlinien
  • Nahrungsergänzung.

Ziel ist, sowohl das Gesamtbefinden der Patienten zu verbessern als auch das Fortschreiten ihrer Krankheit zu verlangsamen, um dadurch die Lebensqualität insgesamt zu steigern. Eine Vielzahl von Tipps und Umsetzungsmöglichkeiten soll vor allem Wege aufzeigen, wie eine Realisierung im Alltag tatsächlich erfolgen kann. Wertvolle Unterstützung auf dem Weg zur optimierten Ernährung bei COPD kann insbesondere auch eine Patientenschulung und die Hilfe zur Selbsthilfe darstellen. Auch hierzu erhalten Interessierte Informationen und Kontaktadressen.

Informationen zum 4. Symposium Lunge erhalten Sie bei der Organisationsleitung
Jens Lingemann
Lindstockstraße 30
45527 Hattingen
Telefon: 02324 - 999 959
Email: symposium-org@lungenemphysem-copd.de
Internet: www.lungenemphysem-copd.de/pages/oeffentlich/pages/symposium-lunge-2011/symposium-lunge-2011.php