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24.05.2012

Symposium Lunge 2012 am 9. Juni in Hattingen

Atemwegserkrankungen frühzeitig erkennen und erfolgreich behandeln – unter diesem Motto steht das diesjährige Symposium Lunge, eine Veranstaltung zur Information von COPD-Patienten, die heuer schon zum fünften Mal stattfindet und wie immer gemeinsam von drei Selbsthilfe-Organisationen veranstaltet wird: COPD – Deutschland e.V. , Selbsthilfegruppe Lungenemphysem – COPD Deutschland und Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.

Wesentliches Ziel des Symposiums Lunge 2012 ist es, den Patienten mit chronisch-obstruktiver, chronischer Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem (COPD) und ihren Angehörigen fachlich qualifizierte und für Laien verständliche Informationen über die Erkrankung, die Therapiemöglichkeiten und den richtigen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Therapieoptionen zu vermitteln. Hierzu wurden auch in diesem Jahr elf Spezialisten aus der PneumologiePneumologie
Die Atemwegs- und Lungenheilkunde (Pneumologie) ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Vorbeugung, Erkennung und fachärztlichen Behandlung von Krankheiten der Lunge, der Bronchien, des Mediastinums (Mittelfell) und der Pleura (Rippen- und Lungenfell) befasst.
aus ganz Deutschland eingeladen.

Zu folgenden Themen wird auf dem Symposium Lunge 2012 Vorträge geben:

- COPD – Lungenemphysem - Asthma: Definition und Abgrenzung (Prof. Dr. Helmut Teschler)
- Akute Exazerbation der COPD - wie erkennen, wie behandeln? (Prof. Dr. Santiago Ewig)
- Tabakrauch als Hauptursache der COPD und des Lungenemphysems. Welche Möglichkeiten zur Tabakentwöhnung stehen aktuell zur Verfügung? (Dr. Justus de Zeeuw)
- Neue und zukünftige medikamentöse Therapie bei COPD und Emphysem (Prof. Dr. Michael Pfeifer)
- Atemtherapie und medizinische Trainingstherapie bei COPD und Lungenemphysem (Michaela Frisch)
- CortisonCortison
Dies ist ein Hormon, das der Körper in der Nebenniere auch selber herstellt. Es wird vor allem in Stresssituationen gebildet, reguliert aber auch das Immunsystem und kann überschießende Entzündungsreaktionen abschwächen. Cortison bewirkt ein Abschwellen der Bronchialschleimhaut, verringert die Schleimproduktion, hemmt die allergische Reaktion und vermindert die Überempfindlichkeit (Hyperreagibilität) der Bronchien. Während Cortisontabletten in Abhängigkeit von der Dauer der Einnahme und der Dosis schwere Nebenwirkungen haben können, ist die Inhalation moderner Cortisonsprays auch in der Langzeitanwendung unproblematisch, auch wenn immer wieder in den Medien das Gegenteil behauptet wird.
- Teufelszeug oder Wundermittel? (Prof. Dr. Adrian Gillissen)
- Anwendung der Langzeit-Sauerstofftherapie und der Nicht-invasiven Beatmung? (Prof. Dr. Kurt Rasche)
- Endoskopische Lungenvolumenreduktion, welche neuen Möglichkeiten stehen derzeit zur Verfügung? ( (Prof. Dr. Jürgen Behr)
- Unerwünschte Auswirkungen von Medikamenten auf die Lunge, was ist zu beachten? (Prof. Dr. Heinrich Worth)
- Rehabilitation - Zugangswege und Voraussetzungen (Prof. Dr. Susanne Lang)
- Wege zur Transplantation und die medikamentöse Behandlung danach (Prof. Dr. Tobias Welte)

Im Rahmen des Symposiums Lunge 2012 wird von der Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. ein Workshop zum Thema ‚COPD und mögliche Auswirkungen auf die Psyche des Betroffenen und seiner Angehörigen’ veranstaltet (Referent: Privatdozent Dr. med. Matthias Michal, Oberarzt Universitätsmedizin Mainz, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie). Die Besucher des Symposiums haben zudem die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Ausstellung umfassend über gerätetechnische Innovationen - insbesondere über Sauerstoffversorgung, nicht-invasive Beatmung sowie über Atemtrainingsgeräte - zu informieren. Es stellen sich außerdem einige Rehabilitationskliniken vor. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, umfassende Gesundheitschecks kostenlos in Anspruch zu nehmen.

Die Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland bietet mittlerweile im elften Jahr Hilfestellung für alle Betroffenen. Sei es vor Ort in regionalen Gruppen oder durch die Verteilung der vom COPD-Deutschland e.V. herausgegebenen Patientenratgeber, sowie durch vielseitige Informationen und Veranstaltungen wie das seit fünf Jahren stattfindende Symposium Lunge, das mittlerweile zu einem erfolgreichen und informativen Treffen von Ärzten, Betroffenen mit ihren Angehörigen und vielen Fachleuten sowie Spezialisten aus ganz Deutschland geworden ist. Das Symposium verzeichnet von Jahr zu Jahr eine immer größere Anzahl an Besuchern, was beweist, wie wichtig und sinnvoll Aufklärung gerade auf diesem Gebiet ist.

Anfragen bezüglich des Symposiums Lunge 2012
richten Sie bitte an die Organisationsleitung
Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland
Jens Lingemann
Lindstockstraße 30
45527 Hattingen
Telefon: 02324 – 999 959
symposium-org@lungenemphysem-copd.de

Sämtliche Informationen erhalten Sie außerdem unter:
www.copd-deutschland.de
www.lungenemphysem-copd.de
www.patientenliga-atemwegserkrankungen.de

Autor: Jens Lingemann