LUNGENÄRZTE

im Netz

In Zusammenarbeit mit:

Herausgeber:

19.02.2021

Reha bei Post-Covid-Syndrom

Wenn Sie unter anhaltenden Beschwerden aufgrund einer Covid-19-Erkrankung (Post-Covid-Syndrom) leiden, können Sie eine Anschlussrehabilitation (AHB) beantragen.

Wer von CoronaCorona
genesen ist, ist nicht unbedingt gesund. Viele Menschen in Deutschland, die an Covid-19 erkrankt waren, leiden noch lange unter gesundheitlichen Folgen. Oft führt das dazu, dass die Betroffenen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt arbeiten können. Vom Post-Covid-Syndrom Betroffene können aber eine Anschlussrehabilitation (AHB) in Anspruch nehmen, um wieder zu Kräften zu kommen.

Das von Ärzten Post-Covid-Syndrom genannte Beschwerdebild umfasst zum Beispiel anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung, Herzprobleme, Konzentrationsschwäche, Luftnot und Depressionen. Zu einer Behandlung können in so einem Fall unter anderem Kranken- und Atemgymnastik oder  Ausdauer- und Krafttraining gehören.

Rentenversicherte können eine AHB der Deutschen Rentenversicherung beantragen. Diese Reha folgt unmittelbar auf eine Krankenhausbehandlung. Die Anträge würden beschleunigt bearbeitet, erklärt die Rentenversicherung.

Antragsformulare gibt es auf ihrer Homepage (www.deutsche-rentenversicherung.de) unter dem Menüpunkt „Reha“. Das Servicetelefon ist unter der Nummer 0800 1000 4800 zu erreichen. Auch Sozialdienste der Akutkrankenhäuser helfen bei der Antragstellung.

Quelle: dpa