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30.12.2020

Rauchfrei ins neue Jahr?

Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, kann Ihnen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in vielerlei Hinsicht Unterstützung bieten.

© Janina Dierks_Fotolia.com

Zum Jahreswechsel nehmen sich viele Menschen vor, endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Viele Raucherinnen und Raucher wollen lieber heute als morgen rauchfrei werden. Ein Rauchstopp ist in jedem Alter ein Gewinn für die Gesundheit und für mehr persönliches Wohlbefinden – vor allem in Zeiten der Coronavirus-PandemiePandemie
Unter einer Pandemie versteht man eine sich weit verbreitende und dabei ganze Länder oder Kontinente erfassende Krankheit.
Vermischen sich beispielsweise die Erbinformationen von zwei verschiedenen Influenza-Viren in einem Zwischenwirt (z.B. Schwein), tritt ein neuer Virus-Typ mit noch unbekannten Eigenschaften auf. Dieser so genannte Subtyp kann sich schnell ausbreiten, da die Menschen gegen diesen Erreger weder über natürliche noch infolge einer Schutzimpfung aufgebaute Antikörper verfügen. Der jährliche Grippe-Impfschutz erfasst zwar neue Varianten des Influenza-Virus (d.h. leichteVeränderungen in der Oberflächenstruktur), aber keine komplett neuartigen Subtypen. Bricht eine Pandemie aus, muss daher schnell ein Impfstoff gegen den neuen Subtyp entwickelt werden und/oder ein antiviral wirksames Medikament flächendeckend eingesetzt werden.
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Wer plant, mit dem Rauchen aufzuhören, wird mit der Nutzung qualitätsgesicherter Angebote die persönlichen Erfolgsaussichten erhöhen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet Unterstützung für Aufhörwillige, um den Rauchstopp erfolgreich zu meistern.

Noch vor Silvester die letzte Zigarette ausdrücken und dann rauchfrei in das neue Jahr starten: Zum Jahreswechsel nehmen sich viele Menschen vor, endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Viele Raucherinnen und Raucher wollen lieber heute als morgen rauchfrei werden. Ein Rauchstopp ist in jedem Alter ein Gewinn für die Gesundheit und für mehr persönliches Wohlbefinden – vor allem in Zeiten der Coronavirus-Pandemie angesichts des erhöhten Risikos für Raucher, schwer an Covid-19 zu erkranken. Nach einem Rauchstopp verbessern sich das ImmunsystemImmunsystem
Das körpereigene Abwehrsystem besteht aus drei Funktionskreisen:
(1) Knochenmark als Bildungsort für Immunzellen.
(2) Verschiedene zentrale Immunorgane wie Thymus (Prägung von T-Lymphozyten) und darmnahe Lymphorgane (für die Prägung von B-Lymphozyten).
(3) Sekundäre Lymphorgane wie Milz, Lymphknoten und Mandeln (Tonsillen).
Man unterscheidet die so genannte humorale Abwehr (über die Körperflüssigkeiten mit darin enthaltenen Antikörpern und Faktoren aus dem so genannten Komplementsystem) und die zellvermittelte Abwehr (mit B- und T-Zellen, Makrophagen, Antigen-präsentierenden Zellen, Granulozyten u.a.).
, Herz-Kreislauf-System und die Lungenfunktion und auch das Risiko, dem Menschen im Umfeld durch das Passivrauchen ausgesetzt sind, verringert sich.

Für den Rauchstopp gibt es viele verschiedene Methoden und Herangehensweisen. Jede Raucherin und jeder Raucher kann den für sich richtigen Weg finden. Wer plant, mit dem Rauchen aufzuhören, wird mit der Nutzung qualitätsgesicherter Angebote die persönlichen Erfolgsaussichten erhöhen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet Tipps und Informationen rund um das Thema Nichtrauchen und unterstützt Aufhörwillige, den Rauchstopp erfolgreich zu meistern.

·         Unterstützung beim Rauchstopp unter:

www.rauchfrei-info.de/aufhoeren/unterstuetzung-beim-rauchstopp/

·         Methoden zum Rauchstopp unter:

www.rauchfrei-info.de/aufhoeren/methoden-zum-rauchstopp/

·         Vorteile des Rauchstopps unter:

www.rauchfrei-info.de/aufhoeren/vorteile-des-rauchstopps/

Auf www.rauchfrei-info.de/aufhoeren/das-rauchfrei-ausstiegsprogramm/ bietet die BZgA ein Online-Ausstiegsprogramm mit täglichen Informationen und Tipps, wie der Rauchstopp gelingen kann. Speziell geschulte ehrenamtliche rauchfrei-Lotsinnen und -Lotsen unterstützen und begleiten individuell auf dem Weg zum Nichtrauchen. Die Lotsinnen und Lotsen sind ehemalige Rauchende, die ihren Rauchstopp erfolgreich bewältigt haben und mit ihren Erfahrungen Aufhörwillige zum Durchhalten motivieren. Ein Chat bietet die Möglichkeit zur gegenseitigen Unterstützung und zum Austausch. Neben den Onlineangeboten bietet die BZgA unter der kostenfreien Rufnummer 0800 8 31 31 31 eine qualifizierte Telefonberatung zum Thema Rauchstopp.

Weitere kostenfreie BZgA-Angebote:

·         Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung unter der kostenfreien Servicenummer 0800 8313131, montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr; freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

·         START-Paket zum Nichtrauchen mit der Broschüre „Ja, ich werde rauchfrei“, einem „Kalender für die ersten 100 Tage“, einem Stressball und anderen hilfreichen Materialien sowie weitere Broschüren, wie „Ihr Kind raucht mit“ oder „Rauchfrei in der Schwangerschaft“.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)