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10.12.2012

Neuer Patientenratgeber zum Thema Cortison

 

CortisonCortison
Dies ist ein Hormon, das der Körper in der Nebenniere auch selber herstellt. Es wird vor allem in Stresssituationen gebildet, reguliert aber auch das Immunsystem und kann überschießende Entzündungsreaktionen abschwächen. Cortison bewirkt ein Abschwellen der Bronchialschleimhaut, verringert die Schleimproduktion, hemmt die allergische Reaktion und vermindert die Überempfindlichkeit (Hyperreagibilität) der Bronchien. Während Cortisontabletten in Abhängigkeit von der Dauer der Einnahme und der Dosis schwere Nebenwirkungen haben können, ist die Inhalation moderner Cortisonsprays auch in der Langzeitanwendung unproblematisch, auch wenn immer wieder in den Medien das Gegenteil behauptet wird.
- Teufelszeug oder Wundermittel? So lautet der Titel eines neuen Patientenratgebers der Selbsthilfeorganisationen COPD - Deutschland e.V. und Lungenemphysem-COPD Deutschland, bei dessen Erstellung Prof. Dr. Adrian Gillissen, Klinikdirektor der Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin im Klinikum Kassel, die wissenschaftliche Beratung übernommen hat.

Cortison ist ein besonders wirksames Medikament gegen Entzündungen, das bei Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma bronchiale sehr erfolgreich eingesetzt wird. Allerdings sind Patienten oft skeptisch und besorgt, wenn sie Cortison verschrieben bekommen, weil sie Bedenken wegen möglichen unerwünschten Nebenwirkungen haben. Dieser Unsicherheit will der neue Patientenratgeber „Cortison – Teufelszeug oder Wundermittel?“ mit Information und Aufklärung begegnen, der von den Selbsthilfeorganisationen COPD - Deutschland e.V. und Lungenemphysem-COPD Deutschland herausgegeben wurde und bei dessen Erstellung Prof. Dr. Adrian Gillissen, Klinikdirektor der Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin im Klinikum Kassel, die wissenschaftliche Beratung übernommen hat.

Leser erfahren Grundsätzliches über Cortison als Arzneimittel und das ihm verwandte körpereigene Cortisol, über das Wirkungsspektrum und die verschiedenen Anwendungsbereiche von Cortison wie auch über seine potenziellen Neben- und Wechselwirkungen. Dabei wird insbesondere auf die Anwendungsform und Dosierung näher eingegangen, da diese beiden Faktoren das Auftreten möglicher Nebenwirkungen entscheidend mitbestimmen.

Das Ziel einer jeden Cortison-Therapie ist es, mit einem individuellen Therapiekonzept
und einer möglichst geringen Dosierung, ein optimales Ergebnis bei geringstmöglichen
Nebenwirkungen zu erzielen. Patienten, die Cortison einnehmen, sollten wissen, dass sie auch selber mit bestimmten Maßnahmen und Verhaltensregeln dazu beitragen können, dass der Einsatz von Cortison mit so wenigen Nebenwirkungen wie möglich und dennoch effektiv verläuft. Näheres finden Sie im Kapitel „Das sollten Sie wissen und beachten!“

Alle dreizehn, bisher erschienenen Ratgeber aus der Reihe „Patienten schreiben für Patienten“ finden Sie auf www.lungenemphysem-copd.de