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20.09.2007

Nachlese „Symposium Lunge 2007“

Der Patientenkongress „Symposium Lunge 2007“, der am 8. September in Hattingen (NRW) stattfand, wurde gut besucht und war ein voller Erfolg. Wer nicht teilnehmen konnte, bekommt nun Gelegenheit, eine ausführliche Nachbetrachtung der Veranstaltung zu studieren.

Mit insgesamt 1276 Teilnehmern, die den Patientenkongress „Symposium Lunge 2007“ am 8. September in Hattingen (NRW) besucht haben, sind die Hoffnungen der Veranstalter – nämlich der drei Patientenorganisationen COPD-Deutschland e.V., Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD und Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. - auf eine große Beteiligung bei Weitem übertroffen worden. Nach Angaben von Jens Lingemann, Ehrenvorsitzender der Selbsthilfegruppe COPD–Deutschland e.V., haben sich die Referenten sehr über das rege Interesse an ihren Vorträgen gefreut, die unter dem Motto „COPD und Lungenemphysem – Krankheit und Herausforderung“ - standen. Auch sämtliche Ausstellerstände seien über den gesamten Tag hinweg ständig belagert gewesen. Im Rundfunk wurde bereits am Abend des Veranstaltungstages im WDR III über das Symposium berichtet. Rückblickend sei die Veranstaltung gelungen und ein voller Erfolg gewesen.

Wer nicht am Patientenkongress teilnehmen konnte, hat hier Gelegenheit, eine ausführliche Nachbetrachtung in Form einer Zusammenfassung einzelner Beiträge zu studieren:
Jens Lingemann, Hattingen: Symposium Lunge – ein überwältigender Erfolg

  • Prof. Dr. Helmut Teschler, Essen: Ursachen von chronischer Bronchitis, COPD & Lungenemphysem
  • Prof. Dr. Rainer Willy Hauck, Bad Reichenhall: Behandlung der COPD und des Lungenemphysems in der Akut-Klinik - Patientencompliance ist der Eckpfeiler der erfolgreichen Therapie
  • Dr. Thomas Voshaar, Moers: Hauptpfeiler der Therapie: Die Inhalation
  • PD Dr. Susanne Lang, Bad Lippspringe: Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei COPD - woran liegt es, was kann man tun?
  • Dr. Konrad Schultz, Pfronten, Ried: Rehabilitation: Unnütze Geldverschwendung oder notwendige Therapiemaßnahme. Was ist gesichert?
  • Prof. Dr. Wolfgang Petro, Bad Reichenhall: Eigenverantwortung - was kann der Patient für sich tun?
  • Dr. Helmut Berck, Mainz: Hilfe zur Selbsthilfe bei COPD - Zusammenarbeit der Organisationen: COPD-Deutschland e.V., Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD und Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.

Verantwortlich für die zusammengefassten Texte sind: Jens Lingemann (Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD und COPD-Deutschland e.V. und Dr. Helmut Berck (Patientenliga Atemwegsekrankungen e.V.)

Aber nicht nur die einzelnen Vorträge des Symposiums Lunge 2007 fanden das besondere Interesse der Besucher, sondern auch die zusätzlich angebotenen kostenlosen Serviceleistungen wurden sehr rege in Anspruch genommen.

Im Einzelnen waren dies:

  • Messungen der Lungenfunktion
  • Bestimmung der Sauerstoffsättigung im Blut
  • Test auf Alpha-1-Antitrypsin-Mangel
  • Messungen des persönlichen Peak-Flow-Wertes, des Blutdrucks, des Blutzuckers und des Körperfettanteils


An den jeweiligen Messplätzen bildeten sich während des gesamten Tages lange Warteschlangen. Die Wartezeit wurde durchweg zum Erfahrungsaustausch untereinander genutzt.

Ein weiterer wichtiger Anlaufpunkt für alle Besucher war die mit dem Symposium verbundene Informationsausstellung. Die etwa 30 Stände der unterschiedlichsten Aussteller waren stets dicht umlagert. Viele persönliche Auskünfte wurden gegeben, umfangreiches Informationsmaterial wurde mit nach Hause genommen – und wird hoffentlich auch gelesen.

Zu den Ausstellern gehörten:

  • Unternehmen rund um die sichere, dauerhafte Versorgung mit Sauerstoff
  • renommierte Kliniken für die Durchführung von stationären Reha-Maßnahmen
  • Unternehmen, die über die Ursachen, die Diagnose und die Therapie von chronischen Atemwegserkrankungen informierten
  • die drei veranstaltenden Patientenorganisationen selbst mit eigenen Informationsständen über ihre Aktivitäten und ihr Informationsmaterial