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17.03.2016

Manche Lungenerkrankung deutet sich bereits im Atem des Patienten an

Die Atemluftanalyse ist eines der innovativen Diagnostikverfahren, die auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für PneumologiePneumologie
Die Atemwegs- und Lungenheilkunde (Pneumologie) ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Vorbeugung, Erkennung und fachärztlichen Behandlung von Krankheiten der Lunge, der Bronchien, des Mediastinums (Mittelfell) und der Pleura (Rippen- und Lungenfell) befasst.
und Beatmungsmedizin in Leipzig vorgestellt wurden.

Schon länger ist bekannt, dass Hunde Lungenkrebs erschnüffeln können. Im Atem von Lungenkrebs-Patienten kommen nämlich andere Duftmoleküle vor als im normalen Atem. Diesen Unterschied können trainierte Hunde dank ihres extrem empfindlichen Geruchssinns, der ein einziges Duftmolekül unter einer Billion anderer Moleküle entdeckt, bereits in einem frühen Stadium der Krankheit erkennen. Lungenforscher beabsichtigen deshalb eine Analytik zu entwickeln, die Hundenasen elektronisch ersetzen kann. „Grundsätzlich ist die Analyse der Atemluft ist ein sehr vielversprechendes - wenn auch derzeit noch experimentelles – Verfahren, mit dem sich neben LungenkrebsLungenkrebs
Das ist der im Brustkorb gelegene Raum zwischen den beiden Lungenflügeln, in dem die Brusteingeweide untergebracht sind - also das Herz, zugehörige Nerven, Gefäße und Lymphknoten. Die Pleuren (Rippen- und Lungenfell), welche die beiden Brustfellhöhlen mit den Lungenflügeln auskleiden, bilden eine Trennwand zwischen Mediastinum und Lunge. Nach vorne und hinten wird dieser Raum vom Brustbein und der Brustwirbelsäule begrenzt, von oben und unten erstreckt er sich etwa ab Höhe des Schlüsselbeins bis hinunter zum Zwerchfell. 
zum Beispiel auch wichtige Infektionen oder auch eine sich anbahnende Abstoßungsreaktion bei Transplantierten erkennen lassen“, erläutert Prof. Hubert Wirtz, Tagungspräsident des diesjährigen DGP-Kongresses und Leiter der Abteilung für Pneumologie am Universitätsklinikum Leipzig. „Die Atemluftdiagnose soll künftig in der Praxis einen einfachen Test auf Lungenerkrankungen erlauben, die sich schon vorab andeuten. Die Technik dazu ist längst da. Allerdings werden wir noch etwa zehn Jahre brauchen, bis das Verfahren in der Klinik angekommen ist. Die Schwierigkeit liegt darin, die technische Umsetzung und die Interpretation der Messergebnisse so zusammenzuführen, dass wir mit ausreichender Sicherheit, Trennschärfe und Spezifität zu korrekten medizinischen Befunden gelangen, ohne Patienten mit falschen Diagnosen zu belasten oder aber Dinge zu übersehen.“ 

Quelle: äin-red

Dies ist eine Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Der Abdruck dieser Pressemeldung oder von Teilen des Artikels ist unter folgender Quellenangabe möglich: www.lungenaerzte-im-netz.de. Bei Veröffentlichung in Online-Medien muss die Quellenangabe auf diese Startseite oder auf eine Unterseite des Patienteninformationsportals der Lungenärzte-im-Netz verlinken.