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30.08.2017

Lungenerkrankungen vorbeugen ist besser als behandeln

Der diesjährige Deutsche Lungentag am 16. September steht deutschlandweit mit zahlreichen, kostenlosen Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene, Gesunde und Kranke, ganz unter dem Motto der Prävention, also der Vorbeugung und Vermeidung von Lungenerkrankungen.

Lungen- und Atemwegserkrankungen gehören weltweit zu den vorherrschenden Krankheitsbildern und stellen die dritthäufigste Todesursache dar. Erfreulicherweise lässt sich gegen viele aktiv vorbeugen, um die Entwicklung von Krankheiten aufzuhalten oder ganz zu vermeiden. „Prävention: Vorbeugen ist besser als behandeln“ lautet deshalb das Motto des diesjährigen Deutschen Lungentags, der am 16. September 2017 bundesweit und bereits zum 20. Mal veranstaltet wird. Darauf macht die Deutsche Lungenstiftung aufmerksam.

Auf der Zentralveranstaltung, die dieses Jahr von 10 bis 15 Uhr in Göttingen (Alte Mensa am Wilhelmsplatz) stattfindet, können sich Patienten und Interessierte Vorträge von renommierten Lungenfachärzten zur Prävention, Diagnostik und Therapie von Lungenerkrankungen anhören, z. B. zu den Themen „Allergien, Heuschnupfen und Asthma – was kann ich vorbeugend tun?“, „Klima, Kur und Reha – was kann ich erwarten?“, „Strukturierte Patientenschulung: Besseres Leben mit Asthma und COPD“ oder „Atemnot bei Belastung – ist es das Herz oder die Lunge?“.

Da Prävention früh anfangen muss, um effektiv zu sein, gibt es auch eine bunte Parallelveranstaltung für Kinder und Erwachsene mit Mitmachaktionen wie einem Quiz im „Lungenparcours – wie funktioniert unsere Lunge?“, einem Mal- und Bastelwettbewerb mit Preisverleihung sowie diversen Workshops zu den Themen „Lungensport“ mit praktischen Übungen zum Mitmachen, Schulung der richtigen „Inhalationstechniken“ und „Asthma für Kinder und Eltern“. In einer Ausstellung werden außerdem Präventionsprogramme und Geräteinnovationen vorgestellt, es besteht die Möglichkeit zur Messung der eigenen Lungenfunktion, zur Berechnung des individuellen Lungenalters und der Teilnahme an einem CO-Atemtest, zudem werden Informationen zur Raucherentwöhnung und Kontakte zu Selbsthilfegruppen angeboten.

Darüber hinaus veranstalten Lungenexperten am Lungentag deutschlandweit an verschiedenen Orten Vorträge und Workshops zu unterschiedlichen Aspekten der Prävention, Diagnostik und Therapie, wobei auch hier die Raucherentwöhnung, Allergie- und Asthmaprävention im Vordergrund stehen, aber z. B. auch auf Möglichkeiten zur Vermeidung von Infektionserkrankungen durch Impfungen hingewiesen wird. Zudem bieten diverse Kliniken, Apotheken, Ärzte und Krankenkassen kostenlose Lungenfunktionsprüfungen an. Interessierte können sich auf der Webseite des Deutschen Lungentags (www.lungentag.de) über die Themen, Orte und Zeiten der Veranstaltungsangebote informieren.

Geplant und realisiert werden die Aktionen durch die Sektion Deutscher Lungentag in der Deutschen Atemwegsliga. Zum Verein gehören außerdem folgende Fachgesellschaften und Organisationen an: die Deutsche Lungenstiftung, die Deutsche Gesellschaft für PneumologiePneumologie
Die Atemwegs- und Lungenheilkunde (Pneumologie) ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Vorbeugung, Erkennung und fachärztlichen Behandlung von Krankheiten der Lunge, der Bronchien, des Mediastinums (Mittelfell) und der Pleura (Rippen- und Lungenfell) befasst.
und Beatmungsmedizin (DGP), der Bundesverband der Pneumologen in Deutschland (BdP), sowie die Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie, die Arbeitsgemeinschaft Lungensport in Deutschland, die Deutsche Patientenliga Atemwegserkrankungen und die Deutsche SauerstoffLiga LOTLOT
Eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT - abgekürzt aus dem Englischen long time oxygen therapy) ist der Ansicht von Spezialisten zufolge nur dann angezeigt und sinnvoll, wenn bereits mehrmals eine Sauerstoffmessung (meist anhand einer Blutprobe aus dem Ohrläppchen) durchgeführt wurde und die Sauerstoffwerte dabei immer wieder zu niedrig ausgefallen sind. Dann allerdings muss die Anwendung des Naturstoffes Sauerstoff (O2) über einen längeren Zeitraum, evtl. sogar dauernd erfolgen. Eine kurzzeitige Anwendung für lediglich ein paar Minuten pro Tag, ist zwar im Allgemeinen nicht schädlich, medizinisch gesehen aber sinnlos.
 
 
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Quelle: äin-red

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