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01.12.2011

Lieber weniger Düfte und keine scharfen Reiniger verwenden

Pflege- und Reinigungsmittel beeinträchtigen die Raumluft und können dadurch die Atemwege auch von Gesunden belasten. Auch Duftlämpchen, Duftkerzen, Raumluftdeos und Räucherstäbchen sind nach Erfahrung des Verband Privater Bauherren (VPB) nicht unproblematisch.

Allergiker und Asthmatiker achten meist ziemlich bewusst auf ihre Umgebung und wissen insofern auch recht genau, welche Stoffe sie in ihrer Wohnung vermeiden müssen. Gesunde sind dagegen oft sorglos und merken manchmal erst spät, dass ihnen zum Beispiel Pflege- und Reinigungsmittel gesundheitlich zusetzen. Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät deshalb nicht nur bei der Auswahl von Baumaterialien zur Vorsicht, sondern auch beim Gebrauch von Putz- und Waschmitteln, Möbelpolituren – und auch Parfums. Diese könnten allesamt das Raumklima bei jeder Anwendung aufs Neue belasten und gesundheitliche Probleme verursachen.

Das muss nach Angaben des VPB allerdings nicht sein: Anstelle von verschiedenen Spezialmitteln würden zum Putzen meist schon Mikrofaserlappen, Wasser und Seife ausreichen. Wer putzt, sollte insbesondere auch auf eine korrekte Dosierung und Anwendung achten und lieber Pumpsprays wählen anstatt Spraydosen mit Treibmitteln. Desinfektionsmittel seien im Haushalt mit gesunden Personen sogar völlig unnötig. Auch Duftlämpchen, Duftkerzen, Raumluftdeos und Räucherstäbchen sind nach Erfahrung des VPB nicht unproblematisch. Sie übertönten zwar störende Gerüche, belasteten das Raumklima aber zusätzlich. Besonders hartnäckig könnten dabei Parfums sein. Demgegenüber helfe zur Verbesserung der Raumluft neben der sorgsamen Auswahl der Produkte vor allem eines: Regelmäßig und gründlich lüften, am besten viermal am Tag fünf bis zehn Minuten querlüften.

Quelle: Verband Privater Bauherren VPB)