LUNGENÄRZTE

im Netz

In Zusammenarbeit mit:

Herausgeber:

02.05.2006

Flaches Atmen schadet der Gesundheit

Eine zu flache Atmung kann Kopfschmerzen und Verspannungen verursachen, aber auch zu einer schlechteren Sauerstoffversorgung des Gehirns führen. Davor warnt das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in Marburg und gibt Übungsanweisungen für das richtige Atmen in den Bauchraum hinein – die so genannte Zwerchfellatmung…

Eine flache Atmung kann Kopfschmerzen und Verspannungen nach sich ziehen. Außerdem führt sie zu einer schlechteren Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Darauf macht das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in Marburg aufmerksam. Normalerweise gelangen bei einer „tiefen Vollatmung“ pro Minute 50 bis 75 Liter Luft in den Körper. Wer allerdings flacher atmet, versorgt seinen Körper nur mit 7 bis 10 Litern des lebensnotwendigen Gases. Eine solche, zu flache Atmung kann zum Beispiel durch Stress begünstigt werden, aber auch durch Bewegungsmangel, verkrampftes Sitzen oder zu enge Kleidung.

Das richtige Atmen in den Bauchraum, die so genannte Zwerchfellatmung, lässt sich aber üben: Atmen Sie in lockerer Haltung ruhig und tief durch die Nase ein und durch den Mund aus. Legen Sie dabei zur Kontrolle eine Hand auf den Bauch und beobachten Sie, wie sich diese beim Atmen gleichmäßig hebt und senkt. Dann atmen Sie richtig!

Quelle: Deutsches Grünes Kreuz (DGK)