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08.09.2009

Bei Verdacht auf Thrombose besser gleich zum Arzt

Einseitige Beinschmerzen und weitere Beschwerden können darauf hinweisen, dass sich ein Blutgerinnsel (Thrombose) in einem Blutgefäß des betroffenen Beins gebildet hat. Weil dann auch die Gefahr einer Lungenembolie besteht, sollte man möglichst bald zum Arzt gehen.

Ein anschwellendes Bein, ziehende Schmerzen oder das Gefühl von Muskelkater, ohne Sport getrieben zu haben: Das kann auf eine Thrombose hindeuten und sollte immer Anlass für einen Arztbesuch sein, rät Prof. Knut Kröger von der Thrombose-Initiative in Mainz. Denn ein Gefäßverschluss aufgrund eines Blutgerinnsels im Bein kann schwere Folgen haben: Häufig löst sich ein Teil des Gerinnsels, wandert bis in die Lunge und verschließt dort ein Gefäß - es kommt zu einer Lungenembolie, die tödlich enden kann.

Nach Angaben von Kröger reagiert bei einer Thrombose die Wade häufig empfindlich auf Druck, und die Fußsohle schmerzt beim Auftreten. Es kann auch vorkommen, dass die Beschwerden im Liegen abnehmen, die Haut sich erwärmt oder blass, bläulich bzw. rötlich-violett verfärbt. Treten neben den Symptomen am Bein Brustschmerzen, Atemnot und Übelkeit auf, besteht der dringende Verdacht auf eine Lungenembolie. In diesem Fall rät Kröger, den Haus- oder Notarzt zu rufen.

Informationen: Gratis-Broschüre „Thromboserisiken erkennen und handeln“ erhältlich unter www.thrombose-initiative.de oder bei der Initiative, c/o Euro RSCG ABC GmbH, Kaiserswerther Straße 135, 40474 Düsseldorf (Tel. 0211/914 97 11).