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05.12.2012

Bei Asthma Räume nicht überheizen

Wer Asthma hat, sollte darauf achten, dass die Zimmertemperatur auch im Winter in einem optimalen Bereich von etwa 20 Grad Celsius bleibt. Sonst wird die Luft zu trocken und das kann die Atemwege reizen. Darauf weist die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Berlin hin.

Asthmatiker kommen mit der Witterung in der kalten Jahreszeit besser klar, wenn ihre Wohn- und Arbeitsräume nicht überheizt sind. Optimal sind nach Angaben der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Berlin Temperaturen von 20 Grad Celsius. Ist es wärmer, werde die Luft zu trocken. Dadurch trockneten die Schleimhäute aus. Das stelle einen zusätzlichen Reiz für die ohnehin strapazierten Atemwege von Asthmatikern dar.

Die Zimmer sollten außerdem mehrmals täglich gelüftet werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich für Betroffene, die verordneten Medikamente regelmäßig einzunehmen und zwei bis drei Liter Wasser täglich zu trinken. Bei feucht-kaltem Wetter verengen sich die Atemwege bei Asthmatikern oft spontan, so dass Patienten starke Atemnot bekommen. Auch regelmäßige Lungenfunktionstests sind der ECARF zufolge sinnvoll.

Quelle: dpa