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19.08.2009

Ambulante Behandlung von COPD-Patienten

Wenn sich ein Patient mit COPD oder einem Lungenemphysem in ambulante Behandlung begeben möchte, kommt typischerweise erst einmal eine ganze Reihe von Frage auf. Diese wird Dr. med. Norbert K. Mülleneisen, praktizierender Lungenfacharzt in Leverkusen, im einzelnen auf dem Symposium Lunge 2009 erörtern, das am 3.10. in Hattingen für Patienten stattfindet.

Zusammenfassung des Vortrags von Dr. med. Norbert K. Mülleneisen, der in Leverkusen eine Praxis für Lungen- u. Bronchialheilkunde, Innere Medizin, Allergologie und Sportmedizin betreibt, zum Thema „Der COPD/Emphysempatient in der ambulanten Pneumologischen Praxis“:

Die erste Frage, die ein Patient mit einer COPD oder einem Lungenemphysem haben dürfte, wenn er sich in ärztliche Behandlung begeben möchte, ist sicherlich, ob er zum Hausarzt oder aber zu einem Facharzt gehen sollte. Wer keine Empfehlung für einen bestimmten Arzt bekommen hat und sich erst noch einen suchen muss, wird bestimmt gerne wissen wollen, woran er einen guten Arzt erkennen kann. Die jeweilige Antwort hängt zwar immer auch von der individuellen Situation ab. Anhand von Beispielsfällen lassen sich die Zusammenhänge aber näher erläutern.

Hinsichtlich der neuen Abrechnungsmodalitäten in den ärztlichen Praxen spielen für die Wahl des behandelnden Arztes auch Fragen eine Rolle wie: Was darf mein Hausarzt, was mein Facharzt noch verordnen? Sinnvoll ist es auch, wenn sich der Patient auf den Arztbesuch gut vorbereitet, um die begrenzte Gesprächszeit mit dem Arzt möglichst effektiv nutzen zu können. Dazu sollte man sich vorher überlegen, was man alles vom Arzt wissen möchte bzw. was man ihn noch zusätzlich fragen könnte. Die Fragen, die man dem Arzt stellen möchte, sind am besten schriftlich zu notieren, damit keine davon in Vergessenheit gerät.

Von Interesse können auch alternative Therapiemethoden sein, also sanfte Medizin- oder Naturheilverfahren gibt, die möglicherweise helfen könnten. Oder: Ob es eine Behandlung in einem bestimmten Krankenhaus oder in einer Kurklinik gibt, die mir der Arzt besonders empfehlen kann. Außerdem ist es wichtig, die Erwartungen, die der Arzt an seinen Patienten hat, genauer zu kennen, um diese besser berücksichtigen zu können und somit auch eine größeren Behandlungserfolg zu erzielen. Schließlich kann es noch hilfreich sein, den Arzt danach zu fragen, ob er eine geeignete Selbsthilfegruppe kennt und falls nein - woran sich eine gute Selbsthilfegruppe erkennen lässt.

3. Symposium Lunge
"COPD und Lungenemphysem" - Welches sind die entscheidenden Therapiesäulen? Von der Prophylaxe bis zur operativen Behandlung“
am Samstag, 3. Oktober 2009
09.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte - Gebläsehalle -
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen/Ruhr

Anfragen bezüglich des Symposiums Lunge 2009 richten Sie bitte an die Organisationsleitung Jens Lingemann
Lindstockstraße 30
45527 Hattingen
Telefon: 02324 - 999 959
symposium-org@lungenemphysem-copd.de