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Glossar

Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose, abgekürzt MS, ist eine fortschreitende, chronische Erkrankung der Nervenzellen im Gehirn und im Rückenmark. Dabei geht das Mark, eine fetthaltige Schicht, welche die Nervenfasern umhüllt, verloren (Demyelinisierung). Diese demyelinisierten Stellen können unterschiedlich groß sein - von der Größe einer Nadelspitze bis zu der einer Erbse oder größer. Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und hängen vom Ort der Schädigung ab. Sehstörungen, Blasen- und Mastdarmstörungen, Koordinationsstörungen, Gangunsicherheit und Lähmungen bis zu Bettlägerigkeit können die Folgen sein. Dabei bilden sich die Beschwerden zwischenzeitlich auch wieder zurück (Remission) bis es zu erneuten Krankheitsschüben kommt. Manche Patienten leben nach dem Ausbruch der Krankheit noch zehn bis fünfzehn Jahre, andere haben länger anhaltende Remissionen (während derer es ihnen wieder besser geht und die bis zu 25 Jahre dauern können) und erreichen so eine normale Lebensspanne.