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12.02.2020

Asthma oder COPD – was hab ich denn eigentlich?

Im Rahmen des Treffens der Dorstener Selbsthilfegruppe für SauerstofflangzeittherapieSauerstofflangzeittherapie
Eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT - abgekürzt aus dem Englischen long time oxygen therapy) ist der Ansicht von Spezialisten zufolge nur dann angezeigt und sinnvoll, wenn bereits mehrmals eine Sauerstoffmessung (meist anhand einer Blutprobe aus dem Ohrläppchen) durchgeführt wurde und die Sauerstoffwerte dabei immer wieder zu niedrig ausgefallen sind. Dann allerdings muss die Anwendung des Naturstoffes Sauerstoff (O2) über einen längeren Zeitraum, evtl. sogar dauernd erfolgen. Eine kurzzeitige Anwendung für lediglich ein paar Minuten pro Tag, ist zwar im Allgemeinen nicht schädlich, medizinisch gesehen aber sinnlos.
 
 
referiert Dr. Norbert Holtbecker, Chefarzt der Lungenabteilung im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten, im Gasthof Schult.

Die Atemwegserkrankungen Asthma und COPD dürfen zu Recht als Volkskrankheiten bezeichnet werden. Obwohl diese ähnliche Beschwerden hervorrufen, sind es jedoch unterschiedliche Krankheiten. „Für Asthma oder COPD haben wir heute verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Umso wichtiger ist es, genau zu klären, welche Erkrankung vorliegt“, erklärt Dr. Norbert Holtbecker, Chefarzt der Lungenabteilung im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten.

In einem informativen Vortrag am Mittwoch, 12. Februar, um 16 Uhr im Gasthof Schult erläutert der Chefarzt die Zusammenhänge und klärt darüber auf, wie Asthma und COPD unterschieden und behandelt werden können.

Der kostenfreie Vortrag findet statt im Haus Schult auf der Gahlener Straße 333 in Dorsten. Um Anmeldung wird gebeten bei Heinz Stockhoff unter der Telefonnummer 02369 76521 oder per E-Mail über dorsten@noSpam.sauerstoffliga.de.

Quelle: Lokalkompass vom 29.1.20