Depressionen, Ängste und insbesondere Panikstörungen sind bei COPD-Patienten häufig und für den weiteren Verlauf der Erkrankung von Bedeutung, da sie mit gehäuften Krankenhauseinweisungen, längeren Liegezeiten im Krankenhaus, häufigeren Arztbesuchen und einer verschlechterten Lebensqualität einhergehen. Zudem gibt es Hinweise auf ein vorzeitiges Versterben der betroffenen Patienten…
Bei akuter Verschlechterung der Lungenerkrankung COPD ist auch das Herz stark gefährdet
Das akute Herzinfarktrisiko von Patienten mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD ist in den ersten fünf Tagen nach Einsetzen einer COPD-Verschlechterung (akute Exazerbation) doppelt so hoch wie in einer stabilen Phase der Erkrankung. In einer aktuellen Studie wurde jetzt nachgewiesen, dass bestimmte Entzündungsmarker während einer akuten Exazerbation deutlich ansteigen, so dass die Gefahr zu sterben für die Patienten zusehends ansteigt– und zwar umso mehr, je stärker ihre Lunge verengt ist, also je schwerer die COPD-Erkrankung ist. Darauf machen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Berlin aufmerksam.
Haben Sie eine Frage zu Erkrankungen der Atemwege oder Lunge? Ein Expertenrat der Deutschen Lungenstiftung beantwortet Sie Ihnen gerne fachlich kompetent und online.
Wer zu unfreiwilligen Verlust von Harn (Inkontinenz) neigt, kann an einer Online-Umfrage
teilnehmen und damit dazu beitragen, die Situation für Betroffene zu verbessern.