Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der
Wissenschaft, Forschung und Lehre, der Fort- und Weiterbildung, Prävention, Krankenversorgung und Rehabilitation im Bereich der gesamten Lungenheilkunde (Pneumologie).
Sie hat des weiteren das Ziel einer engen Zusammenarbeit zwischen ärztlichen und assoziierten Berufsgruppen im Bereich der Pneumologie. Hierbei vertritt sie die Interessen ihres Fachs in der Öffentlichkeit und in Kooperation mit anderen Organen und Fachgesellschaften.
Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin ist unterteilt in verschiedene, wissenschaftliche Sektionen folgenden Inhalts:
- Allergie und Immunologie
- Endoskopie
- Epidemiologie
- Arbeits-, Umwelt- und Sozialmedizin
- Infektiologie und Tuberkulose
- Intensivmedizin
- Kardiorespiratorische Interaktion
- Klinische Pneumologie
- Nächtliche Atmungs- und Kreislaufstörungen
- Pädiatrische Pneumologie
- Pathophysiologie
- Aerosolmedizin
- Pneumologische Onkologie, Prävention und Rehabilitation,
- Thoraxchirurgie
- Zellbiologie.
Einmal im Jahr findet ein großer wissenschaftlicher Kongress statt. Zusätzlich finden Tagungen der wissenschaftlichen Sektionen und Arbeitsgruppen statt. Die Gesellschaft hat zurzeit ca. 2.300 Mitglieder.
Der Berufsverband der Pneumologen (BdP) ist ein Zusammenschluss von Fachärzten mit Schwerpunkt Lungen- und Bronchialheilkunde (=Pneumologie) in Klinik und Praxis. Insgesamt vertritt der BdP in Deutschland etwa 800 Pneumologen, wobei die meisten in ambulanter Praxis tätig sind. Viele Pneumologen verfügen zusätzlich über weitere Qualifikationen, am häufigsten vertretenen sind hier die Allergologie und die Umweltmedizin. Auch die Schlafmedizin ist mittlerweile in der pneumologischen Praxis ein wichtiges Tätigkeitsfeld geworden.
Seit 1964 vertritt der BdP die Interessen seiner Mitglieder im Bundesgebiet gegenüber den Körperschaften des öffentlichen Rechts, Behörden, Krankenkassen und politischen Parteien sowie gegenüber der ärztlichen Selbstverwaltung und freien ärztlichen Verbänden. Der BdP ist regional in zwölf eigenständige Landesverbände gegliedert. Dem BdP gehört auch die Bundesarbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie e.V. an. Zu den Zielen des BdP gehört die Gestaltung von politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zur Sicherung der hohen Behandlungsqualität in der Pneumologie. Außerdem fördert der BdP die Qualifizierung seiner Mitglieder durch Fortbildungsveranstaltungen. Jährlich finden die Pneumologischen Praxistage statt, bei denen der Austausch zwischen Klinikern und Niedergelassenen im Mittelpunkt steht. Der BdP betreibt eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit zur Aufklärung über die Krankheitsbilder der Atemwege. Zur Erreichung seiner Ziele arbeitet der BdP mit dem Verband des Pneumologischen Assistenzpersonals zusammen und hat ein Informationsnetzwerk für die Versorgungsforschung im Bereich der ambulanten Pneumologie (Winpneu) gegründet.
Die häufigsten Erkrankungen, mit denen sich Pneumologen konfrontiert sehen, sind die sogenannten obstruktiver Atemwegserkrankungen, also Asthma bronchiale und die chronische Bronchitis (COPD). Akute Atemwegserkrankungen wie akute Bronchitis, Atemwegsinfektionen, oder Pneumonien spielen natürlich auch eine große Rolle, dies gilt ebenfalls leider für das Bronchialkarzinom. Ein zunehmender Teil von Patienten suchte die pneumologische Praxis auch wegen Schlafstörungen und Müdigkeit auf, worunter sich nicht selten ein so genanntes Schlafapnoe-Syndrom verbirgt.
All diesen Erkrankungen kommt eine steigende Bedeutung zu, so dass die Pneumologen zunehmend ihre Öffentlichkeitsarbeit verstärken, um die Vorbeugung und Früherkennung entsprechender Krankheitsbilder zu beschleunigen.
Die Deutsche Lungenstiftung ist auf Initiative von Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie 1994 gegründet worden. Führende Mediziner und viele engagierte Helfer aus allen Berufsgruppen arbeiten ehrenamtlich mit. Die Deutsche Lungenstiftung e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Sie finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, freiwillige Spenden und Zuwendungen.
Was will die Lungenstiftung für die Patienten mit Erkrankungen der Atmung tun?
Die Deutsche Lungenstiftung bemüht sich um Aufklärung rund um die vielfältigen Erkrankungen der Atemwege in der Bevölkerung sowie bei den politischen Entscheidungsträgern, um eine Verbesserung der medizinischen Versorgung der Patienten mit Lungenerkrankungen in der Bundesrepublik zu erreichen. Spenden und Mitgliedsbeiträge setzt die Deutsche Lungenstiftung ausschließlich zum Wohle der Patienten mit Atemwegserkrankungen ein.
Kontakt:
Geschäftsstelle der Deutschen Lungenstiftung
Herrenhäuser Kirchweg 5
30167 Hannover
Tel: 0511 / 21 55 110
Fax: 0511 / 21 55 113
E-Mail: deutsche.lungenstiftung@t-online.de
Internet: http://www.lungenstiftung.de/