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Pneumothorax
 
Pneumothorax

Allgemeines & Häufigkeit

Pneumothorax bezeichnet eine krankhafte Luftansammlung im Brustkorb, genauer zwischen dem inneren Lungenfell (Pleura visceralis) und dem äußeren Lungenfell (Pleura parietalis), wo sich normalerweise keine Luft befinden sollte. Dies führt zu einem in sich Zusammensinken eines Lungenflügels (Kollaps) und dadurch zu einer unzureichenden Atemfunktion der Lunge.

Man unterscheidet je nach Ursache vier Formen dieser Erkrankung:

  • Spontanpneumothorax, der ohne vorbestehende Lungenerkrankungen auftritt.
  • Symptomatischer Pneumothorax, der durch Vorerkrankungen der Lunge hervorgerufen wird.
  • Traumatischer Pneumothorax, der durch Verletzungen verursacht wird.
  • Spannungspneumothorax (auch Ventilpneumothorax genannt), bei dem sich infolge eines Ventilmechanismus der Raum zwischen Lunge und Rippen immer weiter mit Luft füllt, wobei diese aber nicht entweichen kann.

Von einem Spontanpneumothorax sind vorwiegend junge Männer zwischen 15 und 35 Jahren betroffen, von einem symptomatischen Pneumothorax hingegen vor allem Menschen zwischen 55 und 65 Jahren. Die Häufigkeit von Erkrankungsfällen liegt bei 7 Erkrankungen pro 100 000 Einwohnern pro Jahr.



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