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Die unteren Atemwege
Kehlkopf
Luftröhre Den Anfang der unteren Atemwege bildet die etwa 12 cm lange Luftröhre. Ihre Wand wird durch Knorpelspangen verstärkt, deren Innenwände mit Schleimhaut und Flimmerhärchen überzogen sind. An ihrem unteren Ende, etwa in Höhe des fünften Brustwirbels, mündet sie in das Bronchialsystem der Lunge.
Bronchialsystem der Lunge Dieses gliedert sich in einen rechten und einen linken Bronchienhauptstamm (Hauptbronchus), die jeweils einen der beiden Lungenflügel mit Sauerstoff versorgen. Die Wand der Hauptbronchien besteht ebenfalls (wie die der Luftröhre) aus Knorpelspangen. Jeder Bronchienhauptstamm teilt sich in kleinere Bronchien auf (Bronchien zweiter Ordnung): Der rechte Hauptbronchus verzweigt sich zu drei Hauptästen, welche die drei Lungenlappen des rechten Lungenflügels versorgen. Der linke Hauptbronchus gliedert sich in zwei Hauptäste für die zwei Lungenlappen des linken Lungenflügels. Betrachten Sie einen mit Schleimhaut ausgekleideten Bronchialast
Das Geäst des Bronchialbaums
Die Lungenbläschen (Alveolen) Diese Miniatur-Luftballone haben einen Durchmesser von 0,1-0,2 mm und geben der Lunge ihr schwammartiges Aussehen. Traubenförmig dicht gepackt sind sie den feinsten röhrenartigen Ästchen (Alveolargänge und Bronchioli respiratorii) angelagert. Ihre hauchdünnen Wände sind von einem Netz kleinster Blutgefäße (Kapillaren - jedes Lungenbläschen hat etwa 1000 Kapillaren!) durchzogen, die einen schnellen Austausch der Atemgase ermöglichen. Wenn sich beim Einatmen die Lungenbläschen mit Luft füllen, kann der darin enthaltene Sauerstoff über die sogenannte „Blut-Luft-Schranke" rasch aus den Lungenbläschen ins Blut der Kapillaren übertreten. Gleichzeitig nimmt das Kohlendioxid aus dem Blut den umgekehrten Weg in die Lungenbläschen und kann dann ausgeatmet werden.
Ein Schutzfilm (Surfactant) für die Lungenbläschen Bei der „Blut-Luft-Schranke" handelt es sich um eine sehr dünne und empfindliche Zellschicht der Lungenbläschen, die von einem Oberflächenfilm bedeckt ist. Dieser sogenannte Surfactant besteht aus einem Gemisch von Eiweißen und Fetten, wird von den Lungenbläschen gebildet und unterstützt die Atmung. Es ist nämlich ein sogenannter grenzflächenaktiver Faktor, der die Oberflächenspannung der Lungenbläschen verringert. Wenn bei der Ausatmung die Alveolen kleiner werden, verdickt sich der Surfactant-Film an ihrer Oberfläche und verhindert, dass sie in sich zusammenfallen (kollabieren). Erweitern sich die Lungenbläschen bei der Einatmung, wird der Schleimfilm zwar dünner, aber die Tendenz zu kollabieren ist dann ebenfalls vermindert.
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