lin-logo lin-titel
 
 Startseite
 Arztsuche
 Kliniksuche
 Unser Atemwegssystem
 Krankheiten A-Z
 Allergien
 Asthma
 COPD
 Lungenkrebs
 Rauchen
 Rehabilitation
 Schlaf
 Untersuchungsmethoden
 Event-Kalender
 Patientenfragen
 Fachorganisationen
 Kontakt/Impressum


 Aktuelles

Klirrende Kälte ist Gefahr für Atemwegskranke
 
[03.02.2012] 

Klirrende Kälte ist Gefahr für Atemwegskranke

Eiskalte Witterung führt bei Menschen mir chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale oder chronisch-obstruktiver Bronchitis (COPD) zu zusätzlichen Beschwerden wie Reizhusten, Brennen in den Atemwegen und Atemnot. „Kälte stellt für solche Patienten einen erheblichen Reizfaktor für ihre ohnehin schon verengten und überempfindlich reagierenden Bronchien dar“, erläutert Prof. Harald Morr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lungenstiftung (DLS). „Um zusätzlichen Husten und Atemnot zu vermeiden, soll man bei der klirrenden Kälte nicht durch den Mund sondern durch die Nase einatmen. Nur so wird die Atemluft vor Erreichen der unteren Atemwege erwärmt und angefeuchtet. Zusätzlich würde ich außerdem empfehlen, einen über Mund und Nase gewickelten Schal (z.B. aus Seide) zu tragen, um die Atemluft darüber noch effektiver anzuwärmen. Außerdem gilt auch im Winter: Genügend trinken, damit die Schleimhäute, die ja der Reinigung unserer Atemwege dienen, nicht austrocknen und funktionstüchtig bleiben.“

Mit Outdoor-Sport zurückhalten

Ab minus zehn Grad besteht prinzipiell auch für Gesunde das Risiko, bei körperlicher Anstrengung Husten und Atemnot zu entwickeln. „Daher sollte man an besonders kalten Tagen auf sportliche Outdoor-Aktivitäten besser verzichten. Oder sich nur so viel anstrengen, wie sich über eine ausschließliche Nasenatmung bewerkstelligen lässt, was der körperlichen Anstrengung natürlich Grenzen setzt“, betont Morr. „Wer das nicht berücksichtigt und auch bei heftigen Minusgraden ohne besondere Schutzvorkehrungen draußen trainiert, riskiert, dass seine Atemwege wie bei einem Asthmatiker überempfindlich werden. Und dann kann unter Umständen während des Trainings ein Asthmaanfall mit bedrohlicher Atemnot auftreten. Im Übrigen erklärt sich auf diese Weise auch, dass ungleich mehr Ski-Langläufer als Marathonläufer von Asthma betroffen sind.“



 

 
 nach oben  Druckansicht öffnen   Seite per eMail empfehlen


im-fokus
Untitled Document
  Expertenrat für Patientenfragen
 
Haben Sie eine Frage zu Erkrankungen der Atemwege oder Lunge? Ein Expertenrat der Deutschen Lungenstiftung beantwortet Sie Ihnen gerne fachlich kompetent und online.
  weiter lesen...
  Umfrage zu Harninkontinenz
 
Wer zu unfreiwilligen Verlust von Harn (Inkontinenz) neigt, kann an einer  Online-Umfrage teilnehmen und damit dazu beitragen, die Situation für Betroffene zu verbessern.
  weiter lesen...
  Wer kennt Patienten mit Undine-Syndrom?
 
Um die Versorgung von Patienten mit zentralem Hypo- Ventilationssyndrom zu verbessern, wird eine Studie gestartet, für die dringend noch Patienten gesucht werden. 
  weiter lesen...
 
Weitere Gesundheitsthemen: Kindergesundheit | Frauengesundheit | Allgemeine & Innere Medizin | Neurologie & Psychiatrie | HNO-Heilkunde