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Auszeichnung der Selbsthilfe für COPD und Lungenemphysem
 
[07.01.2010] 

Auszeichnung der Selbsthilfe für COPD und Lungenemphysem

Zum Neujahrsempfang am 12. Januar 2010 im Schloss Bellevue ist auch der Leiter und Initiator der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD Deutschland eingeladen worden. Die Veranstaltung beginnt morgens um 10 Uhr mit einem Begrüßungsdefilee, bei dem die geladenen Bürger und Bürgerinnen in alphabetischer Reihenfolge am Bundespräsidenten Horst Köhler und seiner Frau feierlich vorbei schreiten, um die beiden persönlich zu begrüßen. Dabei wird von einem Fotografen des Bundespresseamtes ein Foto gemacht und die Begründung für die Einladung des geladenen Gastes verlesen werden, die im Falle des Leiters der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD folgendermaßen lauten wird: „Herr Lingemann hat vor acht Jahren die Organisation Lungenemphysem-COPD Deutschland ins Leben gerufen. Mittlerweile werden über die Internet-Selbsthilfegruppe sowie über die 45 regional aktiven Selbsthilfegruppen und den wöchentlich erscheinenden Newsletter mehr als 8000 Erkrankte und Angehörige erreicht. Außerdem gibt es eine Vernetzung mit Fachärzten und Fachkliniken.“

Jeder kennt die Erkrankung Asthma, aber nur die Wenigsten wissen, wofür die Abkürzung COPD (aus dem Englischen chronic obstructive pulmonary disease) steht: nämlich für die beiden Lungenkrankheiten chronisch obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem – zwei Krankheitsbilder, die man unter dem Begriff COPD zusammenfasst. Dabei entwickelt sich die COPD zu einer regelrechten Volkskrankheit. Allein in Deutschland gibt es bereits rund fünf Millionen Betroffene und es werden immer mehr! Hauptursache für das Entstehen einer COPD ist das Zigarettenrauchen, bei einem geringeren Anteil der Betroffenen liegen andere Ursachen vor

Ziel der Organisation Selbsthilfegruppe (SHG) Lungenemphysem-COPD Deutschland  ist es, möglichst viele Betroffene zu erreichen um zu informieren, ihnen beratend zur Seite zu stehen oder - insofern dies möglich ist - auch konkrete Hilfestellung im Umgang mit Ämtern und Institutionen zu geben. Ein wichtiger Aspekt der Arbeit ist auch, die Betroffenen, die häufig aufgrund ihrer starken Mobilitätseinschränkung kaum oder keine sozialen Kontakte mehr haben, aus dieser Isolation heraus zu holen und ihnen mehrere unterschiedliche Plattformen zur Kommunikation und zum Austausch anzubieten. „Dank intensiver Pressearbeit haben wir in den vergangenen acht Jahren hunderte von Artikeln veröffentlicht, zudem gab es eine Beteiligung an zahlreichen Fernsehbeiträgen“, berichtet Lingemann. „Beides hat dazu beigetragen, dass der Öffentlichkeit die zumeist eher unbekannten Krankheiten COPD und Lungenemphysem etwas näher gebracht werden konnten.

Durch die jährliche Beteiligung der Selbsthilfegruppe (SHG) Lungenemphysem-COPD Deutschland  und ihrer 45 regional aktiven SHG an Veranstaltungen, Versammlungen und Kongressen hat sie sich auch in der Fachwelt einen Namen geschaffen. Kurz vor dem acht-jährigen Jubiläum wurde in diesem Jahr zum dritten Mal hintereinander gemeinsam mit den Kooperationspartnern COPD-Deutschland e.V. und der Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. das Symposium - Lunge in Hattingen veranstaltet, welches mit 1250 Besuchern aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland die Erwartungen der drei veranstaltenden Partner erneut übertraf.

„Auf acht erfolgreiche Jahre zurückblickend kann gesagt werden, dass die Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD Deutschland viel im Sinne der Betroffenen erreicht hat“, fasst Lingemann zusammen. Wer mehr über die Ziele, Aktivitäten und Bemühungen der Organisation der 45 regional aktiven Selbsthilfegruppen und der Mailingliste sowie über das 4. Symposium Lunge 2011 (am 07.05.2011) erfahren möchte, kann sich auf der Homepage der Lungenemphysem-COPD Deutschland (Adresse: http://www.lungenemphysem-copd.de ) umfassend informieren.



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