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Was ist Lungenkrebs?

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Geschwülste der Lunge sind in über 90 Prozent der Fälle bösartig. Sie können sich grundsätzlich in allen Lungenabschnitten entwickeln, am häufigsten trifft man sie jedoch im oberen Bereich der Lungenflügel an. Diese Region wird bei der Atmung stärker belüftet und kommt dadurch vermehrt mit schädigenden Substanzen in Kontakt.

LungenkrebsLungenkrebs
Das ist der im Brustkorb gelegene Raum zwischen den beiden Lungenflügeln, in dem die Brusteingeweide untergebracht sind - also das Herz, zugehörige Nerven, Gefäße und Lymphknoten. Die Pleuren (Rippen- und Lungenfell), welche die beiden Brustfellhöhlen mit den Lungenflügeln auskleiden, bilden eine Trennwand zwischen Mediastinum und Lunge. Nach vorne und hinten wird dieser Raum vom Brustbein und der Brustwirbelsäule begrenzt, von oben und unten erstreckt er sich etwa ab Höhe des Schlüsselbeins bis hinunter zum Zwerchfell. 
gehört in Deutschland mit etwa 40.000 Todesfällen pro Jahr zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen und ist selten heilbar. Im Jahr 2003 starben laut Statistischem Bundesamt 28.652 Männer und 10.634 Frauen am Bronchialkarzinom. Lungenkrebs stellt damit bei Männern die häufigste, bei Frauen die dritthäufigste Krebs bedingte Todesursache dar. Aufgrund der sich ändernden Rauchgewohnheiten nimmt die Zahl der Todesfälle bei Frauen derzeit weiter zu, während sie bei Männern seit Mitte der 80er Jahre leicht zurückgeht.

Lungenkrebs tritt überwiegend ab dem 40. Lebensjahr auf. Das Erkrankungsrisiko nimmt mit dem Alter zu. Die meisten Lungenkrebskranken sind im Durchschnitt etwa 65 Jahre alt.